Maine: Herausforderungen und Belohnungen

Lobsterpots. Hatte ich schon erwähnt, ich weiß. Aber sie gehören zu Maine, wie die leckeren Blaubeeren, die Kiefern, die Tide und …

der Nebel.

Annemarie und Volker mit der Escape kommen nach Bar Harbor. Wir freuen uns, sie hier nochmal zu treffen, denn sie wollen noch etwas weiter nach Norden und wir bummeln von hier ab wieder in Richtung Süden. Wir verbringen einen schönen Abend zusammen.

und am nächsten Morgen können wir die Escape im mystischen Morgennebel fotografieren. Erst als sich der Nebel etwas weiter gelichtet hat, machen wir uns dann auf den Weg. Im Slalom, na klar, wegen der Lobsterpots (siehe oben).

Ziel ist eigentlich Stonington, aber wir entscheiden uns kurzerhand um, als uns immer mal wieder Nebelbänke doch sehr auf die Pelle rücken. Swans Island lockt mit einem geschützten Ankerplatz, also biegen wir ab und der Anker fällt in der Mackerel Cove im Norden der Insel, wobei wir uns weit hinein tasten und hinter Roderick Head verkriechen, denn heute Nacht soll es kräftiger wehen.

Morgens dann … weiße Suppe. Das Tuten der Fähre und das Tuckern einiger Fischerboote dringt durch den Nebel. Umdrehen, weiterschlafen. Das hilft zumindest etwas. Die Blaubeerpfannkuchen helfen dann noch etwas 😋.

Als das Ufer längere Zeit sichtbar bleibt machen wir uns dann auf den Weg, diesmal wirklich nach Stonington. Wir haben Glück, unterwegs reißt die Nebeldecke auf und als wir im „Schärengarten“ vor Stonington ankommen, lacht die Sonne vom strahlend blauen Himmel. Wirklich vieles erinnert uns hier an Schweden, wenngleich die ohnehin berüchtigte „Schären“-Navigation um die Komplikationen einer Tide von knapp 4 Metern und eben der LOBSTERPOTS erschwert ist. Andererseits:

Man möchte sich kugeln vor Freude 😁

Am späten Nachmittag lassen wir das Florecita ins Wasser und fahren hinüber in die Stadt. Stonington liegt auf Deer Island, neben der Lobsterfischerei findet hier auch der Abbau von (rosafarbenem) Granit statt, der z.B. für die Brooklyn Bridge genutzt wurde und ebenso für die Grabstätte von John F. Kennedy und Jackie auf dem Ehrenfriedhof in Arlington. Eine Statue am Dinghydock weist auf den Granitabbau hin.

Der Ort selbst ist dagegen ganz stark von der Fischerei geprägt. Touristen scheinen sich nur wenige hierher zu verirren, aber uns gefällt das Städtchen gerade deshalb ausgesprochen gut.

Einen schönen Buchladen finden wir auch.

Bloß die Einkaufsmöglichkeiten im Supermarkt sind eher bescheiden, dafür bietet er aber Unterschlupf vor dem heftigen Gewitter:

Die Kissen im Cockpit sind inzwischen wieder trocken 😉. Schließlich wurden wir heute morgen zu unserer Freude wieder von der Sonne am blauen Himmel geweckt, konnten den trotz Kelp (eine dickblättrige lederzähe große Alge) super haltenden Spade-Anker hochholen,

und uns auf den Weg zum nächsten tollen Ankerplatz machen. Auf Empfehlung der Escape Crew ist es diesmal Seal Bay auf Vinalhaven Island nur 8 sm westlich. Die können wir hoch am Wind segeln (wobei Slalom hoch am Wind eigentlich eine Sonderdisziplin sein sollte), bei allerdings bis zu 30 kn scheinbarem Wind eine schräge Angelegenheit. Die wieder belohnt wird, sogar gleich doppelt:

Ebbe
Flut

Maine: Landschaft, Landschaft und Lobster

Jetzt, da nach dem Covid-19-Test der Weg frei ist, Maine zu erkunden, segeln wir erst einmal weiter nach Nordosten. Ein bisschen kreuz und quer durch die an die schwedischen Schären erinnernde Landschaft mit ihren vielen felsigen Inseln.

Begünstigt durch die glatte Wasseroberfläche sehen wir mehrfach Delfine, eine kleinere Art, vielleicht auch Schweinswale, die uns beim Segeln ein Stück begleiten.

Wobei, nicht immer können wir so richtig „frei“ segeln. Da sind zum einen die Felsen unter Wasser, die hier allerdings meist gut gekennzeichnet sind, häufig mit großen Glockentonnen. Zum anderen – und das ist die anspruchsvollere Herausforderung – sehen wir in diesen ersten Tagen hier in Maine schon tausende von Fischertönnchen. Hört sich übertrieben an?

Slalomkurs. Das ist ein Fahrwasser!
Mal wunderbar zu sehen,
mal eher versteckt.

Die „Lobsterpots“ gehören zu Maine wie die Hummer, deren Fallen sie markieren. Unfassbare 100.000 t des Amerikanischen Hummers werden jährlich gefangen (nicht allein, aber eben doch zu einem großen Teil in Maine). Trotz dieser Befischung gilt die Population als stabil bzw. sogar zunehmend. Allerdings müssen die Fischer ihre Fallen zunehmend weiter draußen in größeren Tiefen aufstellen, weil die Wassertemperatur in Küstennähe spürbar angestiegen ist und die Lobster in tieferes kälteres Wasser ausweichen. 19,4 Grad Celsius messen wir heute unter Flora.

Ebenfalls typisch für Maine sind die Kiefern, die nicht nur viele der Inseln bedecken, sondern auch große Teile des Festlandes. Der offizielle Beiname des Bundesstaates ist denn auch „The Pine State“, der Kiefernstaat. An unserem ersten Ankerplatz in einer Bucht bei Small Point Harbor lassen wir die Drohne fliegen und können ganz gut erkennen, woher dieser Beiname kommt.

Rechts von dem Sandstrand auf dem Bild schließt sich der namensgebenden kleine Hafen an. Keine angelegte Marina, sondern ein Naturhafen in einem schmalen Meeresarm, in dem an Bojen kleine Fischerboote, Motorbötchen und auch kleinere Segelboote der versteckt zwischen den Bäumen liegenden Häuser liegen.

Kleines Video dazu gibt’s HIER.

Draußen in unserer Ankerbucht liegen wir dagegen fast allein, nur ein Einhandsegler kommt kurz vor Sonnenuntergang noch hinzu und ankert ein Stück hinter uns.

Für den nächsten Tag verholen wir uns wiederum weiter nach Nordosten, diesmal machen wir zur Abwechslung an einer Boje im belebteren Boothbay Harbor fest. Große Bojenfelder belegen den ganzen inneren Teil der Bucht. Weiter draußen könnten wir zwar ankern, aber die Bojen sind mit 35 $ pro Nacht eher günstig. Wir liegen vor dem Ostufer, wo es zwar auch zwei kleinere Marinas und eine Bootstankstelle gibt, das ansonsten aber eher von den aktiven Lobsterfischern geprägt ist, während sich der durchaus hübsche aber eher touristischere Ortskern am Westufer findet. Eine wiederaufgebaute historische Fußgängerbrücke verkürzt uns den Fußweg, denn wegen des leider zunehmend und ungeachtet meiner Reparaturversuche stotternden Dinghymotors entscheiden wir uns lieber für das nächstgelegene Dinghydock.

Auf dem Rückweg machen wir bei der Boothbay Lobster Wharf Station und bestellen uns uns Abendessen „to Dinghy“, da die rustikale Terrasse gut gefüllt ist genießen wir unseren frisch gekochten Lobster lieber im Cockpit der Flora.

Jill kommt mit ihrem Kajak vorbei gepaddelt, wünscht uns „Guten Tag“ bestellt dann auf Deutsch ein Bier bei uns. 😁 Wir kommen ins Gespräch und reichen ihr eine Dose „Schöfferhofer Grapefruit“ hinüber (hatten wir gerade in Portland gefunden). Und so gibt es zum Sonntagsfrühstück heute morgen ebenfalls lokale Leckereien, denn Jill kommt schon vor dem Frühstück erneut mit ihrem Paddelboot und bringt uns Bier aus der örtlichen Brauerei (testen wir heute Abend) und eine große Portion frische Wildblaubeeren, die zwar klein sind, aber unglaublich intensiv schmecken und perfekt zu unserem amerikanischen Frühstück mit French Toast (Arme Ritter) und Bacon passen. Und als ob das nicht schon gastfreundlich genug wäre, bietet sie uns auch an in ihrem Appartement unsere Wäsche zu waschen und zu duschen, uns zum Supermarkt zu fahren und die Familienmooring in der nächsten Ankerbucht zu nutzen. WOW.

Newport, RI

Die meisten Segler haben irgendwann schon mal von Newport, RI, gehört. Wie das von uns schon besuchte Annapolis in der Chesapeake Bay versteht sich auch Newport, Rhode Island, als Segelmetropole der USA. Tatsächlich gibt es im weiten Naturhafen der fast mittig zwischen Boston im Norden und New York im Südwesten gelegenen Stadt große, gut belegte Bojenfelder und auch mehrere gute Ankerplätze. Aber das allein macht es nicht aus.

Von unserem Ankerplatz aus können wir ein Gebäude sehen, das den Anspruch Newports als Segelhauptstadt vielleicht am besten verkörpert, das Clubhaus des New York Yacht Club.

Club und Ort sind eng verbunden mit der wohl ältesten und bekanntesten Segelregatta, dem America’s Cup. Nachdem der vereinseigene Schoner „America“ 1851 die (damals noch nach dem Preisgeld „100 Sovereign Cup“ genannte) Regatta erstmals gewonnen hatte, wurde der Kampf um die im Wortsinn wirklich bodenlose Kanne „Auld Mug“, wie der geschwungene Pokal respektlos genannt wird, bisher 35 mal ausgetragen. Dabei blieb die Siegtrophäe 132 Jahre lang (also bis 1983) in den USA, was sie mit einigen Regeländerungen intensiv unterstützten. Die Titelverteidigung erschien ihnen so selbstverständlich, dass der Pokal tatsächlich in der Vitrine des New York Yacht Club festgeschraubt war (hineinfüllen konnte man ja ohnehin nichts) und vor der Pokalübergabe an die siegreichen Australier erst die Handwerker kommen mussten. Und na klar, nicht nur der America’s Cup wurde mehrfach hier vor Newport ausgetragen, auch andere bekannte Regatten sind mit diesem Ort verbunden. Etwa das regelmäßig alle zwei Jahre ausgetragene aber in diesem Jahr Covid-beding ausgefallene Newport-Bermuda-Race und (muss ich natürlich erwähnen) die Daimler-Chrysler-North-Atlantic-Challenge 2003 sowie das HSH Nordbank Blue Race 2007, die beide jeweils von Newport, RI nach Hamburg führten.

Aber auch zwei bekannte Namen sind mit dem Ort und dem America’s Cup eng verknüpft. Da ist zum einen Nathanael Herreshoff. Der weltberühmte Yachtkonstrukteur aus Bristol hier an der Narragansett Bay hat nicht nur im Nachbarort seine Manufacturing Company, wo insgesamt sieben der siegreichen America’s Cup Yachten gezeichnet und z.T. auch gebaut wurden, er gestaltete auch entscheidend das Regelwerk hinsichtlich der Bauvorschriften für die am Cup teilnehmenden Yachten im frühen 20. Jahrhundert (ab 1902 Herreshoff Rule, später in Universal Rule umbenannt).

Der zweite Name ist Vanderbilt. Der 1794 geborene Cornelius Vanderbilt hat aus kleinen Verhältnissen kommend zunächst eine Ein-Segelboot-Fährlinie von Staten Island nach New York betrieben, und sich dann sehr erfolgreich zunächst als Reeder und nach dem amerikanischen Bürgerkrieg als Eisenbahn-Unternehmer engagiert, wobei er wegen seines rücksichtslosen Geschäftsgebarens zum Inbegriff des „Räuberbarons“ wurde. Konkurrenten, die er für den Verlust von Transitrechten durch Nicaragua verantwortlich machte, schrieb er den berühmten Brief:

„Meine Herren! Sie haben es gewagt, mich zu betrügen. Ich werde Sie nicht verklagen, denn die Justiz ist zu langsam. Ich werde Sie ruinieren. Hochachtungsvoll, Cornelius Vanderbilt“ (Quelle: Webseite der Vanderbilt Universität)

Cornelius Vanderbilt (allerdings der II., ein Enkel des oben genannten) hat in Newport anstelle eines abgebrannten Vorgängerbaus der Familie eine 1895 fertiggestellte Privatresidenz errichten lassen, das „The Breakers“. Obwohl nur eine von diversen Residenzen der Familie ist das auf einem Kliff über dem Atlantik im Stil eines genuesischen Palastes gebaute Anwesen doch bis heute die größte Privatresidenz von (dem an solchen nicht eben armen) Newport. Auch das ist USA: Copy and Prunk. Wobei die bauliche Anlehnung an fremde Historie gekoppelt wurde mit modernster Ausstattung, etwa elektrischem Licht und Fahrstuhl, Badewannen mit wahlweise Frischwasser oder Salzwasser, beides warm oder kalt. Mit dem America’s Cup sind die Vanderbilts natürlich auch verbunden. Ein Sohn der Familie, Harold S. Vanderbilt, hat nicht nur die Bridge-Regeln verändert und das Kartenspiel damit populär gemacht, sondern in den Jahren 1930, 1934 und 1937 in seinen J-Class Yachten Enterprise, Rainbow und Ranger den America’s Cup gewonnen bzw. jeweils verteidigt.

Und was machen wir in Newport? Nachdem wir gestern mit der Crew der Escape die Stadt erkundet haben, machen wir uns heute auf die sehr empfehlenswerte Wanderung auf dem ausgeschilderten Cliff Walk. Hier kann man die zeitlose landschaftliche Schönheit und die bautechnischen Höhenflüge gleichermaßen betrachten. Gemeinsam mit Steve und Helena, Greg und Michael bewältigen Wiebke und ich den überwiegend eher leichten, aber immerhin 12 km langen und jedenfalls kurzweiligen Spaziergang. Schließlich lockt am Ende ein leckeres Eis in Newports Hauptstraße, fast gegenüber der Kirche in der J.F. Kennedy seine Jackie geheiratet hat.

Absoluter Gewinner im Eyecatcher-Contest für mich: Die Landschaft

Greenport

In der Orient Bay treffen wir David von der amerikanischen Hallberg-Rassy-Rassy 40 “Flight”. Er ist extra aus Greenport hergekommen, rudert von der Flight herüber und versorgt uns mit Tips für diesen Teil von Long Island rund um das zwischen North Fork und South Fork (Hamptons) gelegene Shelter Island und für unsere Weiterfahrt. Dafür hat er extra seine Seekarten mitgebracht, außerdem Gastgeschenke. Wow. Leider muss er am Abend noch wieder weiter, aber wir verbringen ein paar schöne gemeinsame Stunden.

Und dann das: hatten wir uns zuletzt noch über die amerikanische Gastfreundschaft gefreut, kommt gleich wieder jemand daher und versucht das Gegenteil zu beweisen. Das Örtchen “Orient” hat unserer Ankerbucht den Namen gegeben, aber besuchen dürfen wir es nicht. Auf den Grundstücken überall Schilder mit “No trespassing”, im kleinen Yachthafen keinerlei Dinghysteg sondern nur der wenig freundliche Hinweis: Keine Kurzzeitlieger!

Wir sprechen ein Mitglied des Yachtclubs an. Knappe Antwort: “Nein”, fremde Dinghys sind nicht vorgesehen. Wo wir anlanden könnten? Keine Ahnung, vielleicht da ganz weit hinten, am Strand. O.k., wer uns nicht will hat uns nicht verdient (so formuliert es Michael).

Also gehen wir gleich wieder ankerauf und verholen ein paar Meilen weiter vor den etwas größeren Ort Greenport. und dort sieht es zu unserem Glück wieder anders aus, es gibt ein ausgewiesenes Dinghydock nahe zur Innenstadt:

Schon auf dem Weg in die Stadt lassen wir uns aufhalten: Lobster Rolls locken uns ins urige Sterlington Deli bzw. dann auf deren Außenterrasse. Ein Glücksgriff: nicht nur kommt die Bedienung von der Insel Föhr und hat deshalb mit dem versehentlichen Denglisch unserer Bestellung keinerlei Probleme, auch der Lobster im Brioche-Brötchen ist superlecker und mit außergewöhnlich reichlich Lobsterfleisch überhäuft.

Und auch sonst gefällt uns Greenport richtig gut. Lebendig, aber nicht nur touristisch, leckeres Eis, gute Einkaufsmöglichkeiten. Zum Abend hin reißt auch wieder der Himmel auf und wir bekommen einen traumhaften Sonnenuntergang am Ankerplatz.

Landurlaub

Seit fast genau zwölf Monaten haben wir jede Nacht auf dem Boot verbracht. Mal mehr, mal weniger schaukelnd. Und jetzt – machen wir das erste Mal eine „Pause“ vom Bootsleben. Nicht, weil wir eine Abwechslung oder Unterbrechung brauchen, sondern weil wir uns sehr auf unsere Freunde in Washington D.C. freuen. Wir haben aber angesichts der unsicheren Flugsituation nach Europa (und vor allem zurück) beschlossen, entgegen unserer ursprünglichen Planung nicht schon zum 01.07. aus dem Wasser zu gehen sondern doch die Segelsaison für uns noch weiter zu verlängern, vielleicht sogar doch noch weiter die US-Ostküste hoch zu segeln. Als Konsequenz ziehen wir schon mal ein erstes Treffen mit unseren Freunden Greg und Michael vor, legen Flora in Hampton in eine Marina, mieten ein Auto und fahren nach Washington D.C.

Es ist gut getimt, auf der Fahrt durch die überraschend grüne Landschaft haben wir ziemlich regnerisches Wetter, sogar einige echte Wolkenbrüche, in Washington dagegen erstmal wieder richtig schönes Wetter.

Bei Greg und Michael erwartet uns ein kleines Weihnachten zu Sommerbeginn: jede Menge Päckchen dürfen ausgepackt werden. Wir durften die Adresse der beiden als Bestelladresse nutzen und haben von dieser Gelegenheit reichlich Gebrauch gemacht. Ersatzteile für Flora finden sich ebenso wie einige Elektronik- und Fotoartikel, die hier in den USA einfach viel billiger sind. Darunter auch die dringend benötigten neuen Akkus für unsere MavicAir-Drohne, die alten waren eigentlich um einiges über den Status „vertretbar nutzbar“ hinaus (aber bei Hogsty Reef musste ich sie einfach noch einmal einsetzen).

Wir werden in vielerlei Hinsicht verwöhnt: zunächst einmal (und immer wieder) kulinarisch, aber auch mit tollen Ausflügen. In die Umgebung, zu den Great Falls, wo der in Washington so ruhig, breit und träge dahin fließende Potomac River ein ganz anderes, wildes und urspüngliches Gesicht zeigt.

Der C&O-Canal Towpath (Chesapeake-Ohio Treidelpfad) führt an den Stromschnellen des Potomac vorbei, auf dem rund 300 km langen Kanal mit seinen 74 Schleusen wurde zwischen 1834 und 1926 vor allem Kohle aus West Virginia nach Washington gebracht und der begleitende Leinpfad ist heute zum Rad- und Wanderweg ausgebaut. Die Schleusen sind derzeit außer Betrieb, aber eine Teilstrecke wird derzeit renoviert, einige neue Schleusentore sind schon zu sehen. Wir machen einen wunderschönen Spaziergang.

Wie schon auf der Herfahrt sind wir überwältigt von dem vielen frischen Grün. Das ist besonders beeindruckend, wenn man sich die Zahlen der weiter schnell wachsenden Metropolregion Washington mit über sechs Millionen Einwohnern vor Augen führt. Aber über waldgesäumte Straßen fahren wir bis hinein nach Georgetown in Washington D.C.

Der Plan, hinunter ans Wasser zu fahren und sich dort das neue Viertel an der South-West-Waterfront anzusehen erweist sich als nicht ganz einfach umzusetzen. Überall weiträumig um das weiße Haus herum sind die Straßen mit Militärfahrzeugen abgeriegelt.

Die starken Proteste nach dem Tod von George Floyd zeigen sich aber nicht nur darin, sondern auch in vielen mit Holzverschalungen versehenen Schaufenstern in großen Teilen der Innenstadt und dem omnipräsenten Motto „BLACK LIFES MATTER“.

Am Kapitol vorbei gelangen wir am Ende aber dann doch hinunter zum Flussufer. Das moderne Viertel in der früheren No-Go-Area hat eine schöne Promenade vor den neuen Gebäuden am Anacostia River (der kurz darauf in den Potomac mündet) und mehrere weit in den Fluss hinausgebaute Flanierbrücken. Bis hinüber zum alten, denkmalgeschützten Fischmarkt ziehen sich die modernen Fassaden.

Auf dem Fischmarkt waren wir vor ein paar Jahren schon einmal, im Winter, gleichwohl war es rappelvoll. Heute sieht er ganz anders aus, Absperrungen dominieren das Bild, die Verkaufstresen scheinen fast leer. Doch das Bild trügt: ein ganzes Stück die Straße rauf zieht sich eine lange Schlange von Wartenden, die eben nur einzeln oder stoßweise hinunter auf den Fischmarkt gelassen werden. Corona zeigt sich doch nicht nur in den Masken und geschlossenen Geschäften.

Und so ist nicht ganz klar, worauf sich der hoffnungsvoll zukunftsgewandte Spruch der Leuchtreklame vorrangig bezieht, es bieten sich verschiedene Interpretationen an.

Vorhersagen. Es geht rund. Jedenfalls rund St. Thomas

Wir sind wieder in Charlotte Amalie. Zwei Nächte lagen wir vor Anker in der schönen und sehr geschützten Magens Bay im Norden von St. Thomas. Die Insel entwickelt sich für uns immer mehr zum Treffpunkt mit Seglern, die wir bisher intensiv von ihren Blogs kannten, hier aber zum ersten Mal persönlich kennenlernen. In der Magens Bay ankern wir direkt hinter der INVIA und verbringen wechselseitig auf den Booten zwei schöne Nachmittage mit Dorothee und Stefan.

Eigentlich wollten wir dann heute auf die Nachbarinsel St. John weiterfahren, aber zwei Mails ändern das. Die erste Mail stammt vom Wetterpabst der Salty Dawg, Chris Parker. Wir verstehen sie so, dass er uns einen Start nun doch schon am 20. oder 21. Mai empfiehlt, obwohl die Wetterlage (“may result in very light winds between Caribbean and US Coast”) einen großen Anteil an Fahrt unter Motor bedeuten würde.

Die zweite Mail ist von Annemarie und Volker (SY Escape). Die beiden wollen ebenfalls von den USVI in die Chesapeake Bay und entsprechend ihres Routing des deutschen Anbieters Wetterwelt wollen sie bereits am Dienstag starten. Von Wetterwelt bekommen wir selbst auch unterwegs unsere Windprognosen über Satellit und planen dann mit dem PC-Programm SeamanPro unsere Route.

Wir entschließen uns, nach Charlotte Amalie zu segeln, unseren Frischproviant aufzustocken und damit abreisefertig zu sein. Und wir treffen die Crew der Escape, schnacken ausführlich über Pläne und natürlich die Wetterlage.

Aber trotz der Verlockung, gemeinsam loszufahren entschließen wir uns anders. Das windarme Gebiet erscheint uns für unser Boot (bzw. unsere Dieselvorräte und Nerven) einfach zu groß. Noch einmal Chris Parkers O-Ton: “…but the trip seems to be about 50% motoring, so not great for vessels with limited fuel.” Die Hälfte von 1.300 sm Strecke bzw. kalkuliert 9 bis 10 Tagen zu motoren wäre bei unseren 400 l Diesel am Limit und bei unseren Nerven wohl schon drüber. Auf Windy sieht das so aus (kräftiges Grün ist uns am liebsten, idealerweise aus Ost):

Bzw. ein paar Vorhersagetage später (und damit im sehr unsicheren Vorhersagebereich gegen Ende der Passage) im ECMWF-Modell so, wobei dabei auch noch der Nordwind gegen den Golfstrom vor der Chesapeake Bay stünde:

Jedenfalls haben wir jetzt St. Thomas einmal umrundet, sind abfahrbereit und haben jetzt doch erstmal wieder Zeit. Der heute morgen übertönte Lockruf des Naturschutzgebiets der Ankerplätze vor St. John ist wieder deutlich vernehmbar.

Unsere Route rund St. Thomas. Nur wenig weiter östlich liegt St. John.

Honeymoon Bay

Ist schon frech und ein bisschen kitschig, die südwestliche Bucht auf Water Island so zu nennen. Aber Jasmine und Andy, die mit ihrer kleinen Tochter auf ihrem Boot Laya schon einige Zeit in den USVI sind (wieder Schweizer und wieder schon seit einiger Zeit über Facebook in Kontakt) sagen uns, es sei eine wirklich schöne Badebucht. Wir verabreden uns für den Nachmittag dort. Wir fahren dort schon mal vorbei, als wir die Flora das kurze Stück von dem aktuell etwas unruhigen Ankerplatz vor Yacht Haven Grande zu dem geschützteren Bojen- und Ankerplatz westlich von Water Island verholen. Gut geschützt, aber auch ziemlich voll mit Bojenplätzen. Dafür aber super klares Wasser und ein feiner Sandstrand mit Palmen, was außerhalb von Hotelanlagen auch in der Karibik (soweit wir sie bisher bereist haben) gar nicht mal so häufig ist.

Na gut. 😁

USVI und Angeln auf dem Weg

Die Passage zu den United States Virgin Islands 🇻🇮 ist klasse, fängt aber leider mit einem kleinen Missgeschick an. Irgendwie hatten wir die Barberholer-Leine vor einiger Zeit in den Block der Spischot gezogen und die (Plastik-)Seitenwangen des Blocks gesprengt. Schien nicht weiter schlimm, der Block leistete wie gewohnt seine Arbeit. Bis zu dieser Passage. Wenn wir die Fock ausbaumen, lassen wir die normalen Schoten angeschlagen, nutzen aber die zusätzlich am Schothorn der Fock angeschlagene und durch die Nock des Spinnakerbaumes geführte Spischot, weil der Zugwinkel besser ist und die Schot dann nicht am Relingsdraht scheuert. So sieht das auf der Passage aus:

Ganz rechts die Spischot

Nur, leider nicht von Anfang an. Denn zunächst mal läuft der Schredder:

Wegen der fehlenden Seitenwangen im Block ist die Spischot von der Rolle in die Lücke gerutscht, beim Dichtholen mit der Winsch hat die Spischot dann die Aufnahme der Rolle im Block und selbige umgekehrt auch die Spischot zerstört. Grrr 😖. Wie blöd kann man eigentlich sein. Mit Spischot und Spiblock von der anderen Seite läuft es dann aber (siehe oben). Einen Ersatzblock haben wir an Bord, die Spischot war eh zu lang, ich kürze sie unterwegs und versehe sie mit einem mit neuem Takling. Jetzt ist sie nur nicht mehr lang genug, um Gennaker oder Code0 zu halsen, aber das machen wir ohnehin nicht, sondern rollen das Segel dann jeweils ein und schlagen die andere Schot an. Keine Regatta hier 😉.

Ansonsten gibt’s es auf der Passage nicht viel zu tun. In den 29 Stunden ändern wir an der Segelstellung NICHTS, lediglich das Groß wird einmal ein und wieder ausgerefft. Also ausreichend Zeit zum Angeln 🎣. Und schon recht früh auch der erste Biss 😃. Allerdings:

Barrakuda

Obwohl auf hoher See gefangen, finden wir an Barrakudas hier keinen rechten Gefallen mehr. Das liegt nicht an dem schleimigen Schuppenkleid dieser Fische (was aber die schicken roten Handschuhe erklärt) und es liegt auch nicht am Geschmack. Unten in St. Vincent und den Grenadinen hatten wir noch einen gegessen (und er war lecker). Es ist nur so, dass hier im Norden der Karibik die Gefahr von Ciguatera bei diesen typischen Riff-Raubfischen relativ hoch ist. Und diese beim Verzehr weder zu schmeckende noch zu riechende Fischvergiftung möchten wir gerne vermeiden. Also zurück in die See mit dem Burschen. Ist aber gar nicht so leicht, ihm den tief geschluckten Köder aus dem Rachen zu operieren, zumal sein Gebiss doch ordentlich Respekt einflößt. Wir hoffen, er hat’s trotzdem überlebt.

Der nächste Biss ist dann ein großer Mahi Mahi von vielleicht etwas über einem Meter Länge. Ich kämpfe einige Zeit mit ihm, aber dann kann er sich doch vom Haken lösen. Gar nicht so lange später der nächste, wieder ein Mahi Mahi, aber noch deutlich größer. Hier ist der Kampf nicht sehr lang, dann hat er die Angelschnur durchgerissen. Obwohl wir das Vorsegel gleich einrollen, sind wir immer noch zu schnell für einen guten Drill bei einem so großen Fisch.

Neuer Köder, neues Glück: diesmal bringen wir die allerdings deutlich kleinere Golddorade (wie die Mahis auch genannt werden) gut an Bord. Die Größe ist für uns zwei eigentlich auch perfekt.

Nur der Vollständigkeit halber: dem Jagttrieb folgend die Angel gleich wieder auszuwerfen: NICHT SO TOLL. Ein weiterer Köder und ein gutes Stück Schnur rauschen in die Tiefe, die voll angezogene Bremse an der großen Hochseetrommel der Angel läuft heiß und die Schnur ist dann doch nicht stark genug. Kein Ahnung übrigens, was da am Haken war. Größer und kräftiger als ALLE vorigen war es aber allemal.

Gut in Charlotte Amalie auf St. Thomas angekommen, werden wir in den USVI gleich freundlich begrüßt: Martina und Daniel, zwei Schweizer mit denen wir bisher nur über die sozialen Medien und unsere Blogs Kontakt hatten, kommen im Dinghy vorbei, erklären uns die wichtigsten Dinge vor Ort und laden uns zum Sundowner auf ihre Vairea ein. Lassen wir uns nach dem (sehr unkomplizierten) Einklarieren natürlich nicht entgehen und es wird richtig schön. Auf der Heimfahrt mit dem Dinghy halten wir gleich noch einen kurzen Schnack mit Rachael und Bassam auf der amerikanischen HR 53 Arielle, die uns noch am Abend dieses Foto von uns schicken:

Aber bevor es dunkel wird sind wir dann doch wieder auf der Flora, genießen in Butter gebratenes Golddoradenfilet auf Jerk-Kürbis und die urbane Szenerie am Ankerplatz mit Venus am Abendhimmel.

Macht das Beste draus!

Den Tip haben wir jetzt schon ein paar Mal bekommen und wir versuchen ihn zu befolgen. Ja, die Auswirkungen des Corona-Virus bzw. der Maßnahmen zu seiner Eindämmung sind inzwischen praktisch überall auf der Welt spürbar. Reisebeschränkungen betreffen auch die Karibik, alle Boote um uns herum sind irgendwie betroffen. Können sie ihre Pläne für die Hurrikansaison noch umsetzen und falls nicht, welche Alternativen gibt es? Oder: die Azoren haben dicht gemacht, wie bekommt man jetzt sein Boot am Ende des Sabbatjahrs wieder nach Europa? Geplante Heimflüge können nicht stattfinden oder die Familie sagt einem deutlich, das man nach der Flugreise und der Ansteckungsgefahr auf den großen Flughäfen die Großeltern oder Eltern nicht besuchen darf. All das ist Gegenstand des sonst so lockeren und unbeschwerten Schnacks auf der Dinghyrunde bei den Nachbarbooten. Sollte man die überhaupt noch machen? Oder lieber freiwillige Quarantäne zur Verminderung der Ansteckungsgefahr? Muss letztlich jeder für sich entscheiden. Für heute war unsere Entscheidung: Beach-BBQ mit den Crews zweier befreundeter Booten und dreier weiterer Langfahrtboote hier am Traumstrand von Barbuda.

Genau, wir sind in Barbuda, am Cocoa Point Anchorage. Nur eine Nacht waren wir auf dem auch schon wunderschönen Ankerplatz direkt hinterm Riff in der Nonsuch Bay auf Antigua, dann lockte uns die Windsituation hierher etwas weiter nach Norden, tatsächlich wurde es ein wunderschöner Segeltag, überwiegend unter Code0.

Nonsuch Bay, Antigua. Rechts Green Island und geradeaus das Riff, dann weiter hinterm Horizont viel Wasser und dann irgendwann Afrika.

Hier auf Barbuda haben wir die Crews der Amalia of London und der Ariel IV wiedergetroffen, mit denen wir den Jahreswechsel in den Tobago Cays gefeiert hatten.

Mit Steve von der Amalia hatte ich mich gestern beim selbstgemachte Bananenkuchen auf der Amalia gleich zu einem Spaß-Event verabredet, den wir heute früh umgesetzt haben: Wakeboarden auf seinem Kiteboard hinter unserem Dinghy. Nach ein paar Versuchen hat Steve es hinter der mit 20 PS gut motorisierten Florecita hinbekommen, ich war bei meinen Versuchen am Ende ziemlich nah dran. Sehe ich als Motivation für morgen 😉.

Heute Abend dann das BBQ in der Strandbar „SHACK-A-KAÏ“. Wobei: Inoch, der Besitzer, möchte sich um das Essen nicht kümmern, er hat für heute keine Lobster bekommen. Er feuert einfach (kostenlos) für uns den Grill an, den wir dann mit Mitgebrachtem nutzen können, die Getränke sollen wir dann halt bei ihm kaufen. Die Preise sind fair.

Der Australier Wayne von der „Hope“ bringt ein Beachvolleyball-Set mit, dass wir auf dem wunderbar hellen feinen Sandstrand aufbauen und los geht’s.

Und nicht nur Besitzer Inoch, auch seine Strandbar (hier ist der Name wörtlich zu nehmen) ist cool und relaxed:

Barbie (Hope), Wiebke (Flora), Helena (Amalia)

Great Bird Island, Antigua

Die Seekarte sieht selbst im kleinen Maßstab durchaus interessant aus, Flachstellen und Korallenblöcke sind in großer Zahl vertreten und der Weg zu unserem Ankerplatz ist nicht betonnt. Segelfreunde hatten uns berichtet, dass die Navionics-Karte hier sehr präzise sei, trotzdem tasten wir uns langsam an den geplanten Ankerplatz vor Great Bird Island heran.

Die Ankunftszeit haben wir so gewählt, dass die Sonne noch hoch und in unserem Rücken steht, so können wir die Hindernisse sehr gut an der Wasserfarbe erkennen (Eyeball-Navigation): dunkleres Türkis zeigt gute Wassertiefe an, helleres Türkis heißt flacher, braun bedeutet Korallenblock. Im langsamen Zickzack fahren wir in die Lee Cove westlich von Great Bird Island. Zu ankern brauchen wir nicht, nahe der Insel ist eine (kostenlose) Mooring frei, an ihr machen wir Flora fest.

Und dann geht’s erst mal ab ins Wasser, das hier jetzt auch klarer und weniger milchig ist als das allerdings ebenfalls schön türkise Wasser in der Deep Bay, unserer letzten Ankerbucht an der Nordwestseite von Antigua. Ich tauche die Muringkette ab, sie ist sehr massiv und sieht nicht angegriffen und gut verankert aus, fein.

An der Nachbarboje macht später die „Heaven 47“ fest, Briten, denen Wiebke auf Instagram (dotontheocean) folgt. Wir fahren mal rüber und werden gleich an Bord eingeladen, schnacken ein bisschen und verabreden uns zum Abendessen. Sam und Simon haben frischen Fisch von einem Fischerbötchen erstanden, wir bringen warmen Couscous-Möhren-Staudensellerie-Fenchel-Salat und Getränke mit, Paola und Giancarlo von dem Katamaran „Gladan“ (https://sailingladan.com) steuern frische Pizza und Wein bei, es wird ein lustiger Abend.

Heute Vormittag fahren wir gemeinsam hinüber nach Great Bird Island, erkunden etwas die Insel, lassen auf Picknickbänken am Strand die Füße im Wasser baumeln (Ausflusboote kommen keine, nur ein ziemlich leeres liegt noch da, legt aber ab kurz nachdem wir gekommen sind) und schnorcheln dann in der flachen Dhingypassage zwischen den Inseln.

Zurück auf der Flora backe ich erstmal Brot, dann kümmere ich mich um den immer mal wieder stotternden Außenborder. Wie von Giancarlo vorgeschlagen lasse ich ein weiteres Mal den Vergaser ab, es scheint tatsächlich geholfen zu haben 🤞. Ich teste ihn, indem ich zum Fotografieren nochmal hinüber auf die Insel fahre. Wenn sie schon „Great Bird Island“ heißt …

Und wirklich schaffe ich es von der Klippe aus erstmals, die mit einer Flügelspannweite von über einem Meter tatsächlich großen, zudem wunderschönen Rotschnabel-Tropikvögel vernünftig abzulichten. Wir haben sie bisher vorwiegend auf den Passagen zwischen den karibischen Inseln gesehen und dann bewundert wie mit ihren verlängerten Schwanz-Steuerfedern so elegant über die See gleiten.

Zurück an Bord muss die Drohne nochmal ran, Vogelperspektive halt, diesmal der ganze Ankerplatz mit den Nachbarbooten:

Noch einmal schwimmen gehen und schwupp – trudelt per WhatsApp eine Verabredung zum Sundowner oben auf dem Hügel von Great Bird Island ein. Tja dann …