Annapolis, Sailing Capital

Die erste Hauptstadt der Vereinigten Staaten (wenn auch nur für neun Monate direkt nach Ende des Unabhängigkeitskrieges 1784) ist heute noch die Hauptstadt des Staates Maryland. Gleichwohl, Annapolis hat nur etwa 40.000 Einwohner, eine beschauliche pittoreske Kleinstadt mit historischem Stadtkern.

Sie beherbergt aber auch die Marineakademie der US Navy mit etwa 4.000 Kadetten, die mit ihren weißen Uniformen im Stadtbild sehr präsent sind. Wohlgemerkt: nur die Kadetten. Die Kriegsschiffe selbst dagegen liegen hauptsächlich in der großen US-Marinebasis in Norfolk im Süden der Chesapeake Bay.

Die vielen Häfen in und um Annapolis dienen dagegen der Freizeitschschifffahrt. Segelboote, von Jollen bis zu großen Yachten prägen das Bild, zumal die in den Ort hineinragenden Creeks gespickt sind mit Bojen, Ankerplätzen und Stegen vor den schmucken Häusern an den unzähligen Wassergrundstücken. Darauf nimmt auch der inoffizielle Spitzname der Hauptstadt Marylands wortspielerisch Bezug: “Sailing Capital”.

Und Annapolis zeigt sich wirklich seglerfreundlich. Da ist z.B. der gut geschützte Stadthafen mit seinen recht günstigen Bojenplätzen (35 $ pro Nacht), für kleinere Boote und weiter hinein in den Creek hinter der Klappbrücke gibt es günstigere Bojen. Außerdem gilt in Annapolis die Regel, dass jede am Wasser endende Straße ein Dinghydock aufweisen soll, ungewöhnlich für die USA und sehr cruiserfreundlich. Auch die Service- und Zubehörangebote für die Segler sind vielfältig, was uns verleitet, uns doch mal nach einem neuen Außenborder und vielleicht sogar einem neuen Dinghy (dann mit Festboden und aus Hypalon) umzusehen. Mal sehen ☺️.

Um das Kap Hatteras in die Chesapeake Bay

Das Cape Lookout und insbesondere das Kap Hatteras genießen trotz ihrer optischen Schönheit unter Seglern einen eher zweifelhaften Ruf. Das liegt an den vorgelagerten Flachs, der schlechten Sichtbarkeit der niedrigen Outer Banks, vor allem aber an den Strömungen. Als wäre der Golfstrom nicht schon genug, arbeiten sich Ausläufer einer zweiten atlantischen Hauptströmung, des aus dem Nordpolarmeer kommende relativ kalten Labradorstroms eng an der Küste bis hier hinunter und drängen ab hier den Golfstrom nach Osten ab. Das ergibt eine intensiv arbeitende Wetterküche, die für unseren geplanten etwa 230 sm langen Übernachttörn in die Chesapeake Bay eben ein wohlgewähltes Wetterfenster erfordert.

Allzu zimperlich können wir da nicht sein, und so nehmen wir gemeinsam mit mindestens sechs anderen Booten die Chance eines Flautentages mit anschließend einsetzendem Südwestwind gerne wahr, auch wenn damit eine längere Strecke unter Motor verbunden ist.

Noch vor Sonnenaufgang gehen wir Anker auf, mogeln uns im ersten Büchsenlicht aus dem Barden Inlet und fahren erst einmal fast 10 sm in die “falsche” Richtung nach Südsüdosten um das weit aus greifende Flach vor Cape Lookout herum. Erst dann können wir nach Nordost Richtung Kap Hatteras schwenken.

Auf dem ersten Stück brausen trotz (bzw. wegen) der frühen Stunde die Sportfischerboote des Wettbewerbs in Beaufort rechts und links um uns herum, rauschen mit bis zu dreißig Knoten knapp an uns vorbei in Richtung Golfstrom und wühlen das Wasser dabei ziemlich auf.

Immerhin, noch können wir (wenn auch gelegentlich von den Motorbootwellen durchgeschüttelt) segeln, aber mit steigender Sonne setzt leider Flaute ein, wie vorhergesagt wird es ein Tag mit auch bei Flora rotierendem Motorstundenzähler. Wir trösten uns damit, dass wir sieben Segelboote zusammen am Tag weniger Diesel verbrauchen als eins dieser Boote in ein oder zwei Stunden.

Wir nutzen den von der Lichtmaschine im Überfluss bereitgestellten Strom, um vor der brackigen Chesapeake Bay unsere Frischwassertanks per Wassermacher noch einmal komplett voll zu machen.

Immerhin, zum Abend setzt der Wind langsam wieder ein und unter Groß und Code0 gleiten wir in die Nacht hinein.

Nachts haben wir zum Glück trotz Küstennähe nur relativ wenig Schiffsverkehr. Wechsel auf die Fock, zurück auf den Code0, Motorsegeln, weitere Segelwechsel und dann doch wieder längere Zeit motoren, so zeigt sich der zweite Tag.

Außerdem haben wir endlich wieder einmal Angelerfolg, eine schöne Spanische Makrele können wir an Bord ziehen. Trotzdem, das lange motoren hinein in die große Chesapeake Bay zieht sich, insbesondere nachdem wir das imposante Bauwerk des Chesapeake Bay Bridge Tunnels passiert haben, das sich mehr als 28 Kilometer lang über die Mündung der Bucht erstreckt. In beide Richtungen unserer Durchfahrt über einen der zwei Tunnelabschnitte läuft die Brücke aus unserem Blickfeld hinaus.

Und danach geht es eben noch stundenlang unter Motor weiter bis hinüber auf die westliche Seite der hier sehr breiten Bucht. Erst gegen 17.00 können wir den Anker im East River der Mobjack Bay fallen lassen. Es fühlt sich an, als wären wir in einem stillen, von hohen Bäumen und schönen Häusern umstandenen See vor Anker gegangen. Die Escape ist schon da, Easy-One und Tropicool finden sich kurz nach uns ein und ankern nicht allzu weit entfernt.

Keine 100 m hinter unserem Schiff hat ein Fischadler sein Nest auf einem Pfahl im Wasser gebaut, sein Schrei klingt durch die Abendstille über das glatte Wasser.

Schön, wieder hier zu sein.

Ein Blick durchs Fenster, ein Blick nach vorn. Glass Window und Wasser-Schaukel

Es gibt nur wenige Orte in den Bahamas, an denen die Ambivalenz von plötzlich aus dem tiefen blauen Ozean auftauchenden Inseln und den ausgeprägten türkisen Flachwassergebieten so deutlich wird, so plastisch hervortritt, wie eben am berühmten „Glass Window“ auf Eleuthera. Noch bis ins letzte Jahrhundert hinein gab es hier einen natürlichen Felsbogen, ausgehöhlt von dem aus Osten heran brausenden Atlantik (auf dem sich auf dieser Breite den Wellen seit dem afrikanischen Festland kein Land mehr in den Weg gestellt hat). Mehrere Stürme zu Beginn des 20. Jahrhunderts aber brachten sie zum Einsturz, auch die als Ersatz gebauten Straßenbrücken mussten danach mehrfach erneuert werden. Und so ist es heute eine schmuck- und pfeilerlose Betonbrücke, die das „Glass Window“ überspannt. Selbst nicht im eigentlichen Sinne schön, gibt sie doch den Rahmen für den Blick vom Türkis zum Blau – oder umgekehrt.

Wir ankern in einiger Entfernung, direkt an der Bücke ist es zu flach für unsere Boote.

Die Fahrt hier her war (nachdem wir die enge Felsenausfahrt von Hatchet Bay Harbour passiert hatten) wieder einmal feines Buddyboating, noch dazu hatten wir endlich mal wieder unterwegs Angelglück, ein leckerer großer Mutton Snapper ging uns an n Haken. Vielleicht, weil wir für die knapp 7 sm faulerweise nur die Fock ausgerollt hatten und entsprechend nicht ganz so flott unterwegs waren.

Ziel war aber nicht nur das Glass Window, sondern auch „Queen’s Bath“, das sich ganz in der Nähe auf der Atlantikseite findet. Der Ozean brandet hier an natürliche Felsterrassen und hat über die Zeit verschiedene Becken und Mulden herausgespült. Je nach Wasseraustausch variiert auch die Temperatur (und die Anzahl der Duschen und Sprudelbäder). Selbst in Halbhöhlen beschattete natürliche Badewannen sind zu finden.

Nach ausgiebigem Genuss dieser (wieder einmal) eintritsfreien Wellnessanlage und einem kurzen Abstecher zur ebenfalls fußläufig gut erreichbaren Felsfomation „Cow & Bull“ verholen wir uns mit unseren Booten ein Stück zurück zu dem zu unserem Fang passenden Mutton Fish Point, dessen Felsnase uns besseren Schutz vor dem Südschwell bietet.

Und – neben glasklarem Wasser und tollem Schnorcheln zwischen intakten Fächerkorallen – überraschend eine wunderbare Einstimmung darauf bietet, was uns bei der demnächst anstehenden mehrtägigen Passage von den Bahamas in die USA erwarten könnte: schönes Geschaukel 🥺😉😎 :

Auf Wiedersehen, Exuma Cays. Hallo, Eleuthera!

Am 24. April sind wir in den Exumas angekommen, einen Monat lang bummelten wir diese wunderbare Inselkette hinauf. So viel mehr als nur die bekannten schwimmenden Schweine gab es zu sehen. Wieder waren neben der Natur die getroffenen Menschen die eigentlichen Highlights, unvergessen z.B. die spontane Tanzperformance von Izryel auf Little Farmers Cay oder auch das “deutsche Dorf” mit anderen Seglern.

Aber: wir haben das nördliche Ende der Inselkette erreicht, machen einen Schlag über den kilometertiefen Exuma-Sound nach Eleuthera.

Aus dem Flachen übers Tiefe ins sehr Flache. Als wenn sich zwischen Schleimünde und Lyø ein umgedrehtes Hochgebirge in die Ostsee hinabsenken würde 😙.

Die Barre im Südwesten Eleutheras hat es dann wieder in sich, aber durch den Davis-Channel können wir uns hineintasten nach Rock Sound. Die Bucht vor dem kleinen Ort ist ebenfalls ziemlich flach, am Ankerplatz haben wir bei Niedrigwasser nur 20 cm (und damit kaum mehr als die berühmte Handbreit) Wasser unter dem Kiel. Aber anders als der Name vermuten lässt ist der Grund praktisch durchgängig Sand, vielleicht ist der Ortsname ja doch eine musikalische Anspielung 😉.

Links im Vordergrund sieht man übrigens die Attraktion von Rock Sound, das “Ocean Hole”, ein 183 m tiefes Blue Hole, wohl über Höhlen mit dem tiefen Ozean östlich von Eleuthera verbunden. Und eine natürliche Meerwasser-Badeanstalt mitten im Ort.

Auf dem Weg dorthin fallen uns die vielen blühenden Pflanzen auf, vor allem die wunderschönen Flammenbäume (Flamboyant). Eigentlich in Madagaskar heimisch, sind sie als Zierpflanze eingeführt worden und inzwischen in den Tropen und Subtropen weit verbreitet.

Wir finden einen recht gut sortierten Supermarkt und kaufen mal wieder Frisches ein, außerdem füllen wir den Reservekannister für das Dinghy wieder auf, die Esso-Tankstelle hat dankenswerter Weise einen extra Dinghysteg angelegt.

Und wir essen zum ersten Mal seit fast einem Monat mal wieder in einem Restaurant. Auch das “Wild Orchids” hat einen eigenen Dinghyanleger und wir schauen von der Terrasse direkt auf die Flora.

Heute segeln wir größtenteils am Wind erst unter Code0 und dann Fock bei herrlich glattem Wasser an der Leeseite von Eleuthera hinauf bis nach Sands Cay. Zur Krönung geht auch noch ein leckerer Snapper an den Haken, das Abendessen (für die nächsten Tage) ist also gesichert.

Da sind die Fische beim Schnorcheln doch erstmal sicher vor unserer mitgeführten Hawaiian Sling (außer den Rotfeuerfischen, aber diesmal versteckt sich der einzige gesichtete beim Näherkommen schnell in einer Felsenhöhle). Da kann ich dann dafür die vorbeiziehende Schule von Fledermausfischen (Karibischer Spatenfisch) in Ruhe bewundern.

Bahamas: Farbcodierung und andere Besonderheiten

Die vielen pastellfarbenen Häuser auf den Bahamas passen perfekt zu den hellen, zarten Tönen die auch die Natur hier – vor allem im flachen Wasser – hervorbringt. Aber erst nachdem wir schon einige Zeit hier sind haben wir erkannt, dass sie zumindest bei den öffentlichen Gebäuden tatsächlich einem eigenen Code entsprechen. Es gibt wohl auch Ausnahmen, aber mit schöner Regelmäßigkeit sind Schulen gelb gestrichen, oft mit (gerne mint-)grüner Kontrastierung. So auch hier im Black Point Settlement auf Great Guana Cay, ebenso wie zuvor z.B. auf Little Farmers Cay.

Medizinische Versorgung (so denn vorhanden) dagegen wird typischerweise in zartrosa gestrichenen Gebäuden zu finden sein, gerne mit weißem Fries. Hier …

und z.B. auch auf unserer ersten Insel in den Bahamas, Great Inagua:

Supermärkte sind nicht kodiert, aber für den Besuch dort ist auch nicht ihre Farbe, sondern der Terminplan des Postschiffes der entscheidende Faktor. War das Angebot gestern noch ziemlich übersichtlich, finden wir heute sogar Salat und Frischkäse. Klar, die „Lady Francis“ war da und rauscht heute Morgen durch das Ankerfeld wieder davon. Postschiff, Versorgung und Fähre zugleich.

Ananas finden wir trotzdem nicht, jedenfalls keine echten Früchte, obwohl dieses Obst für die Bahamas so typisch ist und nach der Eigenwerbung des Landes hier zuerst kommerziell angebaut wurde. Immerhin hat das dazu geführt, das die Pflanze in die Währung des Landes Einzug gehalten hat, wenn auch nur auf der kleinen 5 Cent Münze.

Da freut es uns Segler doch, das die Wertschätzung für das Segeln unter Palmen ein Vielfaches höher ist … 😘

Raus aus den Tropen

Aktuell freuen wir uns über schön hohe Erträge aus unseren Solarpanelen. Eigentlich kein Wunder, das Wetter ist fast durchgehend schön, die Sonne scheint, es gibt nur wenig Wolken. Und: die Sonne steht sehr hoch am Himmel, wirft Mittags nur ziemlich kurze Schatten. So ist das nunmal in den Tropen? Na ja, bis Georgetown waren wir in dieser Klimazone. Aber die Stadt liegt auf dem Wendekreis des Krebses, also auf etwa 23,5 Grad nördlicher Breite (23° 26′ 05″). Zur Sommersonnenwende am 21. Juni steht die Mittagssonne hier also genau senkrecht über der Stadt. Zwar scheint die Sonne nicht so lange wie im Sommer in Schweden, aber der Winkel ist halt perfekt (und unsere auf dem Bimini montierten Module werden ja nicht an den Winkel angepasst).

Die paar Meilen, die wir inzwischen in den Exuma weiter nach Norden gesegelt sind, ändern an unseren Solarenergieerträgen natürlich erstmal nichts, allerdings: die Tropen haben wir schon verlassen. Gefühlt ist es trotzdem heißer geworden, denn erstmals seit längerer Zeit haben wir zuletzt ein paar schwachwindige Abende erlebt (wirklich nur zum Sonnenuntergang, tagsüber war feiner raumer bis achterlicher Segelwind 😁). So sah z.B. die Easy One an unserem Ankerplatz vor Lee Stocking Cay von Bord der Flora betrachtet aus:

Lee Stocking Cay ist schon eine ganz besondere Insel. Die Anfahrt ist ein bisschen tricky, einmal mehr zeigt die Seekarte im Fahrwasser stellenweise nur exakt unseren Tiefgang an. Aber mit auflaufender Tide kommen wir unproblematisch durch und finden einen Ankerplatz direkt vor dem leicht verfallenen Anleger.

Das „Perry Institute for Marine Science“ hatte hier ein groß angelegtes Forschungszentrum errichtet, quasi ein ganzes Dorf mit eigenem Flugplatz und Hangar, Slipbahn und Bootsanleger, Wasserwerk, Labors, Werkstätten, diversen Seewasserbecken und Forschungsaquarien. Heute steht alles leer, wobei es wirkt, als wäre das „Science Center“ urplötzlich und Hals über Kopf verlassen worden. Akten liegen noch herum, Gasflaschen und Tanks verrosten, ein Pickup steht mit offener Motorhaube vor der Werkstatt. Computer und Batterien für deren unterbrechungsfreie Stromversorgung stehen in einer Ecke. Die Landebahn (Runway) ist in Teilen zugewuchert, einige Häuser sind ziemlich verfallen, andere noch recht intakt.

Irgendwie erstaunlich, zumal das Perry Institute sich die Verbesserung der Nachhaltigkeit des (maritimen) Ecosystems auf die Fahnen geschrieben hatte („… to improve the sustainability of our marine ecosystems“.

Und es gibt viele Kokospalmen, deren Nüsse ungenutzt herunterfallen, aber da können wir ein wenig Abhilfe schaffen.

Ganz ungefährlich ist der Nahkontakt mit fallenden Kokosnüssen und Werkzeugen nicht und so geht es auch nicht ganz ohne körperliches Blessuren ab, aber zum Glück nichts Ernstes. Aber die Rückenprobleme kommen wohl nicht nur von der Kokosnussverarbeitung, sind aber am nächsten Morgen schon wieder deutlich abgeklungen.

Und so können wir uns durch die schmale Rinne und das Flachwassergewirr wieder auf den Weg machen und weitere Inseln der Exuma erkunden. Mit unserem Tiefgang geht es erst einmal außen herum weiter.

Georgetown, Exuma

Schluss mit der Segler-Einsamkeit, wir fahren in die große Stadt. Immerhin rund 1.400 Einwohner hat Georgetown. Da sich rund 70 % der Gesamtbevölkerung der Bahamas (knapp 400.000) in und um Nassau auf der Insel New Providence konzentrieren, zählt Georgetown damit schon zu dem knappen Dutzend anderer großer Städte mit über 1.000 Einwohnern. Und sie ist der Hauptort des Distrikts Exuma. Wir sehen praktisch täglich ein Versorgungsschiff hinter dem Ankerfeld durchziehen, es gibt gleich zwei kleine Supermärkte, verschiedene Schiffsausrüster, drei Gemüsehändler an der Straße, eine Tankstelle, einen Tauchshop und mehrere Bars, Cafés und Restaurants. Fast schon eine Metropole. 😉

Der Hauptankerplatz liegt allerdings gegenüber der Stadt bei der langgestreckten Insel Stocking Island, die östlich vorgelagert quasi einen geschützten Kanal bildet. Wobei das relativ ist, die Dinghyfahten zum Einkaufen und Tauchflaschen füllen gestalten sich wellig und ziemlich feucht.

Durch eine kleine Einfahrt geht es in mit dem Dinghy auf den Lake Victoria, um den herum das Zentrum des Städtchens liegt.

Jetzt um Vollmond herum haben wir hier etwa einen Meter Tidenhub, so dass das Wasser häufig mit viel Strömung durch die Enge strömt, bis zu einem Meter Welle kann hier bei Wind gegen Strömung stehen. Wir kommen trotz mal wieder sprotzendem Dinghymotor gut durch und erledigen unsere Einkäufe. Wider Erwarten ist das Gemüse gut und auch nicht allzu teuer, manche andere Artikel entsprechen eher dem Bahamas-Klischee. Laktosefreie Milch z.B. kostet 9$ für die halbe Gallone (1,89 Liter). Angelköder liegen im Schnitt auch beim Doppelten des Preises, den wir etwa auf Antigua bezahlt haben. Man muss halt im Einzelnen schauen.

Für den Müll der Segler gibt es eine karibisch praktische Lösung: gleich neben dem Dinghysteg steht in Kleinlastwagen. Im Fenster auf der Fahrerseite hängt die Preisliste. Das Geld wird durch das einen Schlitz geöffnete Fenster geworfen, auf dem Fahrersitz häufen sich die Dollarscheine.

Auf Stocking Island statten wir dem rustikalen „Chat ‘N’ Chill“-Strandclub einen Besuch ab, zum Sundowner, jedenfalls aber zum sonntäglichen Spanferkelessen (Pig Roast) findet sich hier ein Großteil der Seglergemeinschaft ein.

Noch besser allerdings gefallen uns die Sundowner im kleinen Kreis am Strand oder auf den Booten und die schönen Wanderungen auf Stocking Island. Hinauf zum Obelisken auf dem Hügel über der Bucht, von wo aus wir einen schönen Blick über den Ankerplatz in der Monument Bay haben. Von hier oben kann man auch die großen Schriftzüge mit den Schiffsnamen erkennen, die hier viele Crews aus Steinen gelegt haben.

Die hier ein verbreiteten Fächerpalmen sind auf der Leeseite neben niedrigem Buschwerk mit Kiefern durchsetzt, ein kräftiger Sommergeruch liegt in der Luft. Auf der Luvseite der Insel dagegen dominiert zwischen den Fächerpalmen das großblättrige Seagrape.

Die Früchte sehen, wenn sie erst mal reif sind, tatsächlich fast aus wie Trauben. Sie sind essbar, man kann auch Marmelade und sogar Wein daraus herstellen. Meist allerdings bedienen sich nur die Vögel 😉.

Wie in den Ragged Islands ist auch hier die See an der Ostseite der Insel rauher, die Wellen des Atlantik branden ans Ufer. Hier auf Stocking Island treffen sie allerdings nicht auf eine steinige Korallenfelsküste, sondern rollen über das Riff an den breiten und fast menschenleeren kilometerlangen Sandstrand. Wie auf der anderen Seite der Insel auch ist der Strand wunderbar feinsandig, fast samtig unter den Füßen, zumal sich so gut wie keine Steinchen oder Muscheln in ihm finden.

Zum Glück wird offenbar auch deutlich weniger Müll angeschwemmt, der sich auf der Luvseite der Raggeds in so erschütternder Menge jenseits der Hochwassermarke findet. Somit verstärkt sich die Vermutung, dass tatsächlich ein großer Teil der dortigen Strandverunreinigungen von der Strömung aus den großen Antillen, insbesondere Hispaniola herübergetragen und angespült wird während es hier weiter nördlich auch auf den Luvstränden erheblich sauberer bleibt.

Comer Channel

Danke für das Daumendrücken. Nur ein kurzes Update: wir sind durch den Comer Channel unbeschadet durchgekommen, es war ein wunderbares Erlebnis.

Timing und Wetterfenster passen perfekt, wir können praktisch die gesamten 23 sm vom Ankerplatz bei Water Cay (Ragged Islands/Jumentos) bis zum Wegepunkt westlich des Comer Channel segeln, die meiste Zeit sogar unter Gennaker. Pünktlich zwei Stunden vor Hochwasser sind wir dort (= eine halbe Stunde vor Hochwasser Nassau). Die Tidenreviersegler mögen jetzt müde lächeln, aber für uns alte Ostseesegler ist es aufregend, bei einem Tidenhub von nur etwa 60 cm durch eine 12 sm lange unbetonnte Flachwasserpassage mit einer Kartentiefe von zum Teil weniger als unserem Bootstiefgang (2 Meter) zu fahren.

Aber wie berechnet haben wir tidenbedingt durchgängig mehr Wasser als in der Seekarte angegeben und wir schaffen es ohne Grundberührung hinüber nach Long Island, wo wir jetzt in der Thompson Bay ankern.

Der relativ schwache Wind kommt ausnahmsweise mal nicht aus Ost, sondern aus südlichen Richtungen, so dass wir auch nicht gegen eine Welle anfahren müssen, zudem ist das benötigte Hochwasser heute kurz nach Mittag, die Passage erfolgt also bei bester Sicht. Es finden sich aber ohnehin nur wenige Steine oder Korallenköpfe entlang der Route über das Flach, der Sandgrund schimmert fast durchgängig in einem fast unwirklich hellen Türkis.

Übrigens (mit Gruß an Kerstin) sind alle Bilder dieses Beitrags unbearbeitet und ohne Filter aufgenommen! Die Segel haben wir aber vor dem Comer Channel weggerollt und erst nach den ganz flachen Stellen wieder gesetzt.

Die versprochenen Bilder für die letzten beiden Beiträge folgen, sobald ich sie in Gänze sortiert habe 😌.

Blaue Wunder

Kurz vor Flamingo Cay haben wir mal wieder Angelglück: eine schöne King Mackerel geht an den Haken. Während Wiebke schon den Ankerplatz ansteuert, schaffe ich es gerade noch rechtzeitig, den Fang unterwegs zu filetieren. Der Ankergrund in Flamingo sieht gut aus, erweist sich dann jedoch als etwas tückisch, eine dünne Schicht Sand über Fels. Wir wechseln den Platz, aber auch in der zweiten Bucht ist es kaum besser. Unser Spade hakt seine Spitze in einen Felsen, aber optimal geht anders. Die Easy One liegt etwas weiter drinnen in der Bucht, aber dort wird es schon eng. Der Anker der Amalia hat auch nur etwas Sand über dem Fels aufgeschoben. Für die Nacht ist aber wenig Wind angesagt, der Ankeralarm ist gesetzt, es muss so gehen. Tut es auch. Ein neugieriger und selbstbewusster Bullenhai erschreckt uns und ein amerikanisches Nachbarboot bei Ankerabschnorcheln.
Im Scheitel der Bucht liegt ein weißer Sandstrand, dahinter liegt einmal mehr ein Salzsee. Schön ist die Wanderung von diesem Strand über die Insel zur Nordbucht mit ihrem türkisfarbenem leuchtenden Flachwasser. Ebenfalls mit tollem Strand, von dem dort in der Seekarte verzeichneten Flugzeugwrack ist allerdings nicht mehr viel zu finden. Wir wandern über kippelige scharfkantige Korallenfelsen weiter an die Ostküste und lassen von dort aus die Drohne steigen.


Zurück in unserer Ankerbucht gehts mit dem Dinghy nicht direkt auf die Flora, sondern erst einmal in eine Höhle etwas weiter südlich. Sie ist (außer bei Hochwasser) gut mit dem Beiboot zu befahren und durch die Löcher in der Decke fallen Lichtstrahlen hinein, je nach Sonnenstand leuchtet auch der Sandboden in der Einfahrt und macht ein ganz besonderes Licht.


Und natürlich machen wir auch noch ein paar Schnorchelausflüge, immer wieder herrlich in dem klaren Wasser.

Nassau-Grouper

Bunte Papageifische, blaue Doktorfische (mit gelbem Skalpell an der Schwanzwurzel) und kleine blaue Cromis (Riffbarsche)

Gut getarnter Southern Stingray

und unser erster Jamaika-Stechrochen

Unsere nächste Station soll Water Cay sein, unterwegs fangen wir erstmalig Yellowtail-Snapper (sehr lecker in Butter mit Butterlimettensoße und Vier-Länder-Kürbis-Reis. Außerdem machen wir auf dem Weg nach Water Cay gleich zwei Zwischen-Ankerstops in freiem Wasser. Es locken Blue Holes und die Gelegenheit bei dem ruhigen Wetter ist günstig. Wieder gemeinsam mit Easy-One und Amalia ankern wir in unfassbar türkisfarbenem Wasser zunächst vor einem herzförmigen Blue Hole, das wirklich dunkelblau aus der Tiefe heraufzuleuchten scheint.

Zusammen schnorcheln wir sechs einmal den Riffrand entlang. Zwei kleine Riffhaie begrüßen uns kurz, ziehen sich aber schnell wieder in die dunkle Tiefe zurück. Überrascht werden wir von einem großen Schwarm Big-Eye-Jacks (Großaugen-Stachelmakrelen) die meisten mindestens einen halben Meter lang. Sie ziehen im Blue Hole ihre Runden und lassen sich von uns nicht stören, allerdings haben wir ja auch keine Pole-Spears dabei.


Nur eine Meile weiter das nächste Blue Hole, der nächste Ankerstop. Dieses Sinkloch ist kleiner im Durchmesser und auch nur rund 20 m tief, wir können beim Schnorcheln durchgängig den Grund erkennen. Das Blau leuchtet etwas heller, dafür ist aber der gesamte Rand fast durchgängig mit schönen Korallen bewachsen und es gibt entsprechend viele bunte Rifffische und auch Schwarmfisch zu bewundern. Auch hier wieder ganz herrliches Schnorcheln.

Was für ein Tag.

Am nächsten Morgen läuft Amalia früh aus, Steve und Helena müssen einiges erledigen und brauchen dafür Internet, sie segeln ab in Richtung Exumas. Wir anderen bleiben noch etwas auf Water Cay, genießen die spektakuläre Felsenkulisse am Ankerplatz und das ruhige, glatte Wasser. Endlich mal wieder werden die SUP aufgeblasen und wir paddeln herum. Wiebke kann wieder mal Yoga auf dem Board machen.

Einige Fischer nutzen die Bucht offenbar, um ihren Fang zu sortieren und zu putzen, es gibt also vermehrt Haie. So auch, als wir das nahe liegende dritte Blue Hole vor Water Cay mit dem Dinghy besuchen, bis auf die erstaunlich vielen Haie ist es eher unspektakulär und lädt nicht zum längeren Schnorcheln ein, nur eine kurze Runde um das Loch gemeinsam mit Ingo, wobei wir einen der Haie offenbar so erschrecken, dass er den Schnellgang einschaltet und hakenschlagend die Flucht ergreift.

Morgen wollen dann auch wir die Ragged Islands verlassen. Den Ausgang im Norden über die flache Comer Passage in Richtung Westküste Long Island und Südspitze Exumas können wir mit unserem Tiefgang von zwei Metern allerdings nur um Hochwasser herum passieren. Wir kalkulieren ein paar Mal und schalten auch noch unseren Chief (in Personalunion Shore Crew) ein, der uns per Satelliten-Email unsere Überlegungen und Informationen zum Tidenverlauf bestätigt. Also geht es morgen früh los, denn um 11:30 also etwa zwei Stunden vor Hochwasser wollen wir am 23 sm entfernten Startwegepunkt der Passage sein.

Drückt uns die Daumen.

Dieser Beitrag wird per Iridium-Satellit übermittelt, die Fotos werde ich nachreichen (ist hiermit passiert, ich hoffe, das Warten hat sich gelohnt). Kommentare können wir erst wieder freischalten (bei Erstkommentar) oder beantworten, wenn wir wieder Empfang haben.

Jamaica und Flamingo

Nein, wir haben nicht plötzlich unsere Reiseroute verändert. Jamaica laufen wir trotzdem an, bleiben dabei aber in den Ragged Islands. Von Buena Vista Cay bis nach Jamaica Cay sind es nur gut 20 sm, wobei wir zur Abwechslung das türkisfarbene Wasser zwischendurch mal wieder verlassen. Durch den Little Nurse Cut motoren wir hinaus ins Tiefwasser östlich der Inselkette, setzen die Segel und gleiten durch das dunkle Blau. Die Angeln sind draußen, aber außer einem Barakuda (den wir wieder hineinwerfen) fangen wir leider nichts.

Es ist bestes Blauwassersegeln bei raumem Wind. Kurz vor Jamaica Cay zeigt der Tiefenmesser plötzlich wieder an, nachdem er im Blauwasser immer nur drei Striche auf dem Display hatte. Dann aber schmelzen den Zahlen rasend schnell herunter in den einstelligen Bereich, der Cut zwischen Black Rock und White Rock ist nicht nur schmal, sondern auch flach. Macht nichts, die unbetonnte aber gut erkennbare Riffdurchfahrt liegt genau in unserer Fahrtrichtung
(Südsüdost nach Nordnordwest), wir können unter Segeln auch die letzte Meile nach Jamaica Cay hochsegeln. Und die Strecke birgt noch ein Highlight: Direkt vor Jamaica Cay liegt ein Blue Hole im Meer. Anders als noch auf Raccoon Cay, wo es sich eher als grünes Auge auf der Insel präsentierte, ist das Blue Hole hier von etwa 5 m tiefem Wasser umgeben. Wiederum kreisrund fällt die Wand des Loches steil auf knapp dreißig Meter Tiefe ab, der Durchmesser beträgt nur etwas mehr als zwei Schiffslängen. Aus der türkisen Umgebung schimmert es beim Heransegeln tiefblau heraus. Und natürlich lassen wir uns die Chance nicht entgehen, direkt darüber hinweg zu segeln. Es ist ein ganz besonderer Moment. Und obwohl es ja diverse Blue Holes in den Bahamas gibt, eignen sich auch bei weitem nicht alle dafür. Viele haben einen flachen Riffrand aus Korallen. Toll zum Schnorcheln, aber weniger gut zum drüberfahren.

Unser erster Ankerplatz im Norden von Jamaica Cay liegt nach spannend flacher Anfahrt durch das vorgelagerte Riff recht gut gegen den zur Nacht angekündigten Nordwind geschützt, aber der Ankergrund erweist sich als nicht ideal. Nur eine dünne Sandschicht über Korallenfels. Der Anker fasst zwar sofort und hält auch beim Einfahren mit langsam auf 2000 Umdrehungen erhöhten Rückwartsgang, aber – wie wir beim Abschnorcheln feststellen – nur weil er sich mit seiner Spitze hinter einem Stein verhakt hat. Außerdem rollt aus Osten Schwell über die niedrige Barre. Also wieder ankerauf, zurück duch die schmale Rinne und diesmal fällt der Anker auf gut haltenden Sandgrund vor der Ruine eines Resort, wo zwischenzeitlich auch die Easy-One schon ankert. Hier ist es etwas offener nach Norden, aber die Nacht wird doch eingermaßen ruhig.

Vorher allerdings fahre ich noch mit Ingo von der Easy-One und Steve von der noch dazu gekommenen Amalia im Dinghy zum Blue Hole hinaus, wir wollen uns diese Gelegenheit zum Schnorcheln nicht entgehen lassen. Wir ankern Florecita auf dem Sandgrund am Rand des Blue Hole und werden – kaum im Wasser – gleich von zwei neugierigen Riffhaien begrüßt, die sich aber schnell wieder in das Loch zurückziehen, als Ingo mit der GoPro auf sie zu schwimmt. Tatsächlich fasziniert das zunächst leer wirkende Blau, die Steilwand des Loches wartet mit einer Vielzahl von Korallen und Rifffischen auf. Zwei große Lobster spazieren auf einem Vorsprung herum als wüssten sie, dass wir sie (Schonzeit) in Ruhe lassen werden. Eine große Schildkröte mit Schiffshalterfisch kommt heran und verschwindet vor unseren Augen in der blauen Tiefe. Ab und zu sehen wir die Haie weiter unten im dunkleren Bereich patrollieren.
Am nächsten Morgen verabreden wir uns über Funk mit den Crews der beiden anderen Boote zu einem Landgang. Ingo bringt seine Akku-Flex mit und zunächst mal machen wir aus zwei gefundenen Conch-Gehäusen jeweils ein Horn. Die Spitze wird abgeflext, so dass ein etwa daumennagelgroßes Blasloch entsteht. Die hierin noch enthaltene Spirale muss man herausbrechen. Entgraten, fertig. Je nach Größe der Conch gibt es natürlich unterschiedliche Töne, für uns gibts heute ein kleines hell tönendes „Reisehorn“, für Steve ein größeres und tiefer klingendes, wie es im Yacht Club auf Hog Cay zum Sonnenuntergang geblasen wurde.

Jamaica Cay ist unbewohnt, der Versuch hier ein kleines Resort zu errichten schon vor Jahren gescheitert, wie die Ruinen der Gebäude und die beiden weithin sichtbaren Tanklastzugauflieger traurig bezeugen. Der positive Effekt ist, dass es einige Kokospalmen gibt. Viele heruntergefallene Nüsse liegen am Boden, aber mit denen können wir natürlich nichts mehr anfangen. Zum Klettern auf die Bäume sind wird definitiv nicht geschickt genug. Wir entwickeln verschiedene Techniken um trotzdem an die Nüsse heranzukommen (Abschlagen mit einem langen Holz, Räuberleiter und Macheteneinsatz, Heraufwerfen eines Seiles und Abziehen der Kokosnüsse), es klappt gut. Und dann erarbeiten wir uns das Innere der Nüsse. Je nach Reifegrad der Kokosnüsse „ernten“ wir Kokoswasser und/oder weiches, mittelhartes oder hartes Kokosfleisch. Ein Fest für Cocktails und Küche.

Das muss aber noch etwas warten, denn während wir uns mit den Nüssen beschäftigen hat es deutlich aufgefrischt und unser
e drei Boote tanzen am Anker sehr bockig herum. Der Schwell steht jetzt aus Nordnordwesten genau in die Bucht hinein, wir beeilen uns die Anker hoch zu nehmen und fahren im Konvoi weiter nach Flamingo Cay. Bei Nordwest ist der Ankerplatz dort zwar auch nicht optimal, aber doch etwas besser geschützt und der Wind soll weiter herum über Nord auf Nordost drehen.

Auf Flamingo Cay gibt es keinen Mobiltelefonempfang und damit für uns auch kein Internet. Dieser Beitrag wírd per Iridium-Satellit übermittelt, die Bilder werde ich nachreichen (ist jetzt erfolgt). Fürs erste muss Kopfkino genügen. Auf Kommentare (über die wir uns sehr freuen) können wir erst reagieren, wenn wir wieder Empfang haben.