NĂ€chtlicher Schreck – aber der Mast steht noch

Auf Tahiti warten wir ein paar Tage auf das nĂ€chste Wetterfenster und brechen dann auf Richtung Tikehau im Nordwesten der Tuamotus. 170 Seemeilen sind das, wir rechnen mit 26 bis 30 Stunden. Von SĂŒdwesten schiebt sich ein Schlechtwettergebiet mit stĂ€rkeren Winden hoch, dem wir ein bisschen davonfahren wollen, also lichten wir schon um 6.00 Uhr morgens den Anker. Funken die Port/Air-Control an und erhalten die Freigabe, vor der Landebahn durchzufahren. Ziemlich nah sind die Flieger trotzdem:

Beim Durchfahren des Hafengebiets von Papeete passiert uns eine große Schule Delfine, wenig spĂ€ter kreuzen mehrere Buckelwale unseren Kurs. Was fĂŒr ein Tagesbeginn.

Aus dem Windschatten von Tahiti mĂŒssen wir herausmotoren, aber dann wird es herrliches Segeln bei etwa halbem Wind und zunehmend achterlicher anrollender Welle. Und es kommt noch besser: wir haben AngelglĂŒck und fangen zum ersten Mal einen Wahoo:

Mitten in einem kleinen Schauer, ok, aber da beißen Fische ja angeblich auch am besten. In die Nacht hinein geht es mit etwa 20 Knoten Wind, allerdings werden die Böen jetzt doch langsam stĂ€rker.

Wir gehen mit dem Großsegel ins zweite Reff, etwas spĂ€ter vorsorglich ins dritte. Keine schlechte Idee, am Ende werden es Schauerböen bis 28 Knoten. Mit dieser Besegelung sind wir da gut aufgestellt.

Mitten in der Nacht holt mich dann allerdings Wiebke aus dem Schlaf. Ein Schock-Moment: das Achterstag (also der Draht, der den Mast nach hinten hĂ€lt) ist völlig lose, der daran kardanisch aufgehĂ€ngte Radar schwingt wild hin und her. Die Mastspitze wippt vor und zurĂŒck, entsprechend kommt auch das Vorstag (was den Mast nach vorne hĂ€lt) ins Schlackern. Ein erster Check zeigt, dass der hydraulische Achterstagspanner seinen Druck verloren hat. Wir pumpen neuen Druck auf, aber der geht schnell wieder verloren. Also bergen wir erst einmal die Segel, setzen die Großschot und die Dirk durch. Dadurch bekommen wir etwas mehr Ruhe in den Mast, aber das reicht noch nicht. Unser Rigg mit nur wenig gefeilten Salingen benötigt Zug auf dem Achterstag. Als weitere (Not-)Maßnahme setzen wir das Spifall und das Ersatz-Genuafall auf den Achterklampen fest. Damit haben wir zwei starke Leinen von der Mastspitze zum Achterschiff gefĂŒhrt und ĂŒber die Mastwinschen dicht geholt. Das bringt Entlastung und die Mastspitze wackelt jetzt kaum noch, obwohl die See mit 1,5 bis zwei Meter hohen Wellen die Flora jetzt ordentlich durchschaukelt.

Zum GlĂŒck sind mit der Gerty und der My Motu zwei bekannte Schiffe ganz in unserer NĂ€he. Wir informieren sie per Funk ĂŒber unsere Situation und obwohl sie uns jetzt nicht direkt helfen können tut es gut. Falls doch der Mast von oben kommen wĂŒrde, wĂ€re Hilfe nahe.

Aber der Mast bleibt oben, wir motoren die restlichen 35 Seemeilen bis zum Pass ohne weitere Probleme (wenn auch unter ziemlicher Anspannung). Kurz nach dem Hellwerden verlĂ€sst uns dann auch der Boobie, der erst auf unserem Bimini und dann auf dem Solarpanel als blinder Passagier mitgereist ist und uns zum Dank auf beiden großflĂ€chig weiße Ă€tzende Flecken hinterließ.

Als wir den Pass gegen 8.00 Uhr erreichen, kommt uns schon Ralph von der Lille Venn im Dinghy entgegen. Auch er hat ĂŒber den Funk von unserem Problem erfahren und beglĂŒckwĂŒnscht uns zur heilen Ankunft. Dann berichtet er, dass wir perfekt zu Stillwasser angekommen sind und zeigt uns mit dem Dinghy vorausfahrend den Weg durch den uns ja noch unbekannten Pass. Wunderbare BegrĂŒĂŸung nach der nĂ€chtlichen Aufregung!

Am Ankerplatz holen wir erst einmal eine MĂŒtze Schlaf nach. Danach ersetzen wir die Nothalterung aus den beiden Fallen durch eine stark untersetzte Taljenkonstruktion aus extrem reißfester Dyneemafaser, mit der wir den hydraulischen Achterstagspanner ĂŒberbrĂŒcken.

Damit ist der Mast erst einmal vernĂŒnftig gesichert und wir können in Ruhe prĂŒfen, ob (und evtl. mit welchen zu beschaffenden Teilen) der Spanner repariert werden kann oder ob er komplett ersetzt werden muss. Beides könnte allerdings hier in den Tuamotus schwierig und logistisch aufwĂ€ndig werden.

Tag 19 der Passage von Mexiko nach Französisch Polynesien

Alles Blau, aber nicht blau machen.

Rekord Etmal (so wenig hatten wir noch nie): 80 sm, gesamt auf der Passage bisher 2.593 sm, noch knapp 500 sm bis zur Ansteuerung des Westpasses zum Gambier Archipel.

Gestern mussten wir noch extra Reffs einbinden, um langsam unterwegs zu sein. Heute erledigt die Natur die Drosselung der Geschwindigkeit: der Wind ist fast komplett weg. Flora dĂŒmpelt unter Vollzeug durch die blaue Blase. Und weil wir ja gar nicht schneller sein wollen, genießen wir das Bummel-Segeln mit selten mehr als 3 kn.

Ein Tag zum „blau machen“ ist es aber trotzdem nicht. Die Flaute will schließlich genutzt sein, um sich das Unterwasserschiff mal anzusehen, zumal am Heckspiegel vom Deck aus erste Entenmuscheln sichtbar sind.

Also Segel weg, Taucherbrille und Flossen her. Mitten auf dem Ozean hinein in das ein paar tausend Meter tiefe unendliche Blau. Unser Freund Uwe vergleicht es mit einem Weltraumspaziergang von der Raumkapsel aus und ein bisschen abenteuerlich fĂŒhlt es sich tatsĂ€chlich an, raus aus der gewohnten Welt. Allerdings ist ja auch ein Weltraumspaziergang fĂŒr die Astronauten zumeist ein Arbeitseinsatz mit erschwerten Bedingungen in der Schwerelosigkeit.

Und schon auf der Badeleiter gibt’s den Schock. Da sind nicht nur ein paar Entenmuscheln im SpĂŒlbereich um den Wasserpass, eher sieht es aus wie eine Aufzuchtstation:

Und dann der Entenmuschelwald darunter:

Vielleicht ist unser Coppercoat am Ende seiner Wirkzeit angelangt. Es wurde immerhin schon vor neun Jahren aufgebracht, vor nun 5 Jahren haben wir es aufarbeiten und vier weitere Schichten auftragen lassen. Oder aber die Entenmuscheln sind bei ihrem Haftgrund komplett unempfindlich. Eventuell ist auch eine Kombination von beidem. Das Unterwasserschiff klettert auf Floras Projektliste jedenfalls nach oben.

Wie auch immer, ich rĂŒcke Floras unerwĂŒnschten Unterwasser-Mitseglern mit einem Schaber (Eiskratzer aus dem Autozubehör) auf die Pelle. An einem mittschiffs befestigten Seil halte ich mich fest, schĂ€le die Biester ab. Lediglich Reste der KalkfĂŒĂŸchen bleiben noch kleben, um die kann ich mich dann aber irgendwo am Anker mal kĂŒmmern.

Der kleine Schwarm Fische scheint ein bisschen traurig, als nach einer Dreiviertelstunde sein Versteck weitgehend verschwunden ist, aber darauf kann ich keine RĂŒcksicht nehmen. Das soll ein Unterwasserschiff sein und kein Unterwasserriff.

Wiebke hĂŒpft auch noch mal in das weite Blau:

Dann nehmen wir die Segel wieder hoch und dĂŒmpeln weiter Richtung Gambier.

Ach ja, das ruhige Wetter hat natĂŒrlich noch weitere Vorteile. Ich komme tatsĂ€chlich dazu, mit dem Sextant etwas zu ĂŒben – das GerĂ€t wie empfohlen hin und her schwenkend – die Sonne auf die Kimm zu setzen und einen Wert abzulesen.

Eigentlich wĂ€re der nĂ€chste Schritt jetzt der Versuch der Ermittlung einer Mittagsbreite und dann der Versuch der Bestimmung der MittagslĂ€nge aus zwei gleichen Höhen. Weil ich aber kein nautisches Jahrbuch dabei habe, muss ich das wohl noch auf spĂ€ter verschieben und erstmal weiter die Handhabung ĂŒben.

Essen: super leckere Fisch-Tacos (die absolut besten hier vor Ort!) unter Verwendung der letzten grĂŒnen Paprika.

Heute Morgen außerdem RĂŒhrei mit Chorizo und Schinken zum FrĂŒhstĂŒck.

Es geht voran. Vorbereitungen und Abschiedsfeier.

Das Warten auf das Wassermacher-Ersatzteil geht weiter, die Lieferung verzögert sich nochmal. Aber wir haben gut zu tun. Immerhin ist das neue Anemometer fĂŒr die Windanzeige angekommen, also kann ich es oben im Masttop austauschen und bei der Gelegenheit auch gleich das Rigg vor der Passage noch einmal ausgiebig kontrollieren.

Und wo ich das Sicherheitsgeschirr schon mal draußen habe, ziehen mich Jeroen und Jeanette zum Check auch gleich in den Mast ihrer Fidelis, die Amel 54 Ketch sieht von oben doch auch ganz gut aus:

Spieleabend auf der Fidelis.

EinkĂ€ufe in der Stadt um die ohnehin reichlichen VorrĂ€te noch weiter aufzustocken. Und dann geht’s mit den Arbeiten auf der Flora weiter. Das etwas angegriffene Dyneema der Davits wird gekĂŒrzt und neu gespleißt, schließlich hĂ€ngt unser Dinghy daran. Auf der Passage riggen wir zwar zusĂ€tzliche “Bellybands” in Form dicker Spanngurte unter dem Boden des Dingys fĂŒr zusĂ€tzlichen Halt, aber die “Kran-Seile” aus Dynema tragen trotzdem die Hauptlast.

Na, das sollte vor der Pazifik-Passage wohl besser mal wieder ĂŒberarbeitet werden

Wiebke nĂ€ht sich nebenbei noch eine neue Bluse und ist auch fleißig am Stricken 



 ich schĂ€le derweil mit dem “Mozart-Messer” die inzwischen etwas weit ĂŒberstehende Fugenmasse des ja nun ĂŒber 12 Jahre alten Teakdecks auf Normalmaß zurĂŒck. Bei dem hier noch nicht bearbeiteten Deckel des Propangaskastens sieht man ganz gut, dass es Zeit wird. Barfuß auf dem Deck spĂŒrt man den Unterschied von etwa einem Millimeter ĂŒbrigens deutlich.

Die Cruiser-Gemeinschaft, allen voran Heidi von der Sonho sowie,Vicky und Kevin von der Dos Peces organisieren fĂŒr die Fidelis und die Flora eine Abschiedsparty in Form eines großen Potlucks auf dem Steg in der Marina.

Ein Riesen-Dankeschön an Euch alle!

Und am Samstag kommt dann endlich auch das Ersatzteil fĂŒr den Watermaker an. Die Endkappe des MembrangehĂ€uses wird eingebaut, dann erhĂ€lt das Ganze wieder an seinen Platz an der Bordwand unter unserer Koje, wir schließen alles wieder an und 



 das ausgetauschte Erdteil ist dicht. Kein sprudelndes Salzwasser mehr. Aber:

Bei dem lĂ€ngeren Probelauf kommt etwas SĂŒĂŸwasser aus dem anderen Endstopfen. Das kann doch jetzt wohl nicht wahr sein? “Zut alors!” (wir haben ja unser Sprachlernprogramm Duolingo bereits von Spanisch auf Französisch umgestellt). Also alles wieder raus, auch diesen Endstopfen ausbauen. O-Ring tauschen. Wieder einbauen. Im Betrieb immer noch ein Tropfen alle 8 Sekunden. Grrr. Aus. Erst mal das Bett richten und dann am nĂ€chsten Tag wieder frisch ans Werk.

Also heute noch mal Boot-Yoga fĂŒr uns, wieder alles raus, mit einiger MĂŒhe auch die festsitzenden Fittings im Endstopfen herausbekommen, neuer innerer O-Ring bzw. neues Teflonband fĂŒr die Fittinge. Wieder anschließen, wieder testen: dicht! Hurra!

Nachdem das Chaos im Boot beseitigt ist haben wir Kaffee-Besuch von Doris und Wolf und Wiebke hat dazu sogar noch einen tollen Schoko-Kuchen gezaubert.

Damit nicht genug, auch zum Abendessen lassen wir uns gut gehen. Mal mit einem MeeresfrĂŒchte-Turm im Claros-Fish-Jr, mal ebenso lecker auf der Flora:

Auch das ist ja irgendwie Vorbereitung auf die kommende lange Pazifik-Passage.

😊

Winter, Tauchen und Sturm im Hafen

Einen kurzen Wintereinbruch haben wir hinter uns. Flora ist praktisch abfahrbereit. DemnĂ€chst soll es wieder losgehen. Die neue Fock ist auf der Rollanlage. Den neuen Furuno-Plotter haben wir installiert (das war einfach) und mit dem Radar verbunden (theoretisch easy, praktisch nicht ganz so simpel). Die Knackpunkte dabei: die 48 Volt Stromversorgung des DRS 2 Radar lief ĂŒber den alten (MFD12) Plotter, der neue kann das nicht. Statt dessen muss eine zusĂ€tzliche PSU (Power Supply Unit) die Stromversorgung ĂŒbernehmen. DafĂŒr mĂŒssen natĂŒrlich die Kabel quer durchs Schiff gezogen werden. Zum GlĂŒck hat unser Boot gut dimensionierte KabelkanĂ€le, aber um die zu erreichen, mĂŒssen die davor liegenden SchrĂ€nke alle ausgerĂ€umt werden. Also ein bisschen Chaos im Schiff. Auch die Herausforderung des notwendigen Software-Updates im Radar einschließlich der vorĂŒbergehend zu Ă€ndernden IP-Adresse meistern wir schließlich. Das Radar lĂ€uft und wird vom Plotter erkannt.

Nur: durch die neue PSU benötigt es jetzt eine eigene Sicherung und einen eigenen Schalter, soll das Radar nicht permanent im Standby-Betrieb sein (und dabei etwas ĂŒber 1 Amp Strom pro Stunde verbrauchen). Die PSU ist unter der Achterkoje bei der Batterie verbaut, den Schalter hĂ€tte ich aber gerne am Navitisch. Also ein Relais an der PSU, Kabel zum Navitisch, Schalter dort. Noch mal Bastelei, aber jetzt funktioniert es.

Dann noch ein Sch
-Job: die Zerhackerpumpe des vorderen WC gibt den Geist auf und muss getauscht werden. Von den 8 Schrauben der Pumpe ist leider eine mit unserem Werkzeug schlicht nicht erreichbar, also muss das ganze Klo ausgebaut werden, um die Pumpe zu tauschen. Was soll’s, auch das kriegen wir am Ende hin.

Und um das Unterwasserschiff kĂŒmmert sich eine Taucherin. Einmal das Coppercoat abschrubben und die Opferanode am Propeller wechseln (die ĂŒbrigen Anoden sehen noch gut aus). Unsere NeoprenanzĂŒge sind eher fĂŒr die Tropen (meiner 3, Wiebkes 5 mm), die Taucherin kommt mit Trockenanzug und fescher Kopfhaube:

Aber von wegen abfahrbereit: das Wetter heute macht uns noch einmal SEHR DEUTLICH, dass wir die Vorhersagen hier ziemlich genau im Auge behalten sollten. Es blĂ€st so stark, wie wir es bisher auf der gesamten Reise noch nicht erlebt haben. Seit ein paar Stunden pendelt der stĂŒrmische Wind um gut 40 Kn herum, hĂ€ufige Böen ĂŒber 50 kn und immer wieder mit deutlich krĂ€ftigeren orkanartigen Böen bis hin zu 58 kn. WĂŒrde es dauerhaft so blasen, wĂ€re das WindstĂ€rke 11. FĂŒhlt sich im Boot fast an wie Segeln am Wind mit reichlich SchrĂ€glage.

Vielleicht ganz gut, dass wir noch im Hafen sind, obwohl eine geschĂŒtzte Ankerbucht ihre Vorteile hĂ€tte. Der Wind drĂŒckt die Flora nĂ€mlich auf den Steg. Die hohe Hafenmole hĂ€lt die Wellen gut ab, aber die Fender haben schwer zu arbeiten.

Aber immerhin, wir sind an Bord, können die Fender immer wieder nachjustieren und vor allem, wir haben (hoffentlich) genug davon zwischen Flora und dem Steg. Das kann man nicht von allen Schiffen an unserem Steg sagen, manche leiden sehr (und wir beim Hinschauen mit).

NĂ€chste Woche soll auch hier der FrĂŒhling Einzug halten. Dann heißt es endlich wieder: Leinen los!

Mast runter.

Da fehlt doch was? Ja, allerdings. Und wir sind froh, dass das so gut und schnell geklappt hat. Ein bisschen mulmig war uns nÀmlich schon, als uns der Rigger die Anfahrtskizze zugeschickt hat:

Hm. Aber so lĂ€ufts, oder sonst eben erstmal nicht. Der Mobilkran steht an Land und nimmt den Mast â€žĂŒber den Bug“ ab. Hatten wir so zwar auch bei unseren vorigen Booten noch nie, aber die auf dem Skizzenfoto an Land liegenden Masten zeigen ja zumindest, dass es hier nicht zum ersten Mal so gemacht wird. Die Steuerbord-Landleine lĂ€uft durch die Mangroven, aber immerhin sind die Landleinen vom Rigger vorbereitet und werden uns am Stegende herĂŒbergereicht.

Die Jungs von Rigging Hawaii nehmen unsere Leinen an und schwupps, gehen sie gleich an die Arbeit. Wir dagegen sind erst noch anderweitig beschĂ€ftigt. Denn bei der Anfahrt zum Hafen kommt ein Boot der Coastguard lĂ€ngsseits und möchte eine „Inspection“ machen. Kann man ihnen natĂŒrlich nicht verweigern, aber wir erklĂ€ren ihnen unsere Situation (mit dem bereits abmontiert an Deck liegenden Baum ist die auch schnell glaubhaft gemacht). Dann sollen wir halt erstmal an den Steg gehen und die Inspection wird dann dort gemacht.

Zwei Officer kommen mit schusssicherer Weste, Dienstwaffe und schweren Stiefeln, aber auch mit freundlichem LĂ€cheln an Bord, checken die Papiere, kontrollieren die (geschlossenen) Seeventile der Klos, das Ablaufdatum der Seenotraketen, die Feuerlöscher, den Motorraum und dessen EntlĂŒftung, die Rettungswesten, die Rettungsinsel. Alles gut. Die Funke? Ja, aber da ist das Antennenkabel schon getrennt. Wo haben wir die NavRules? Die was? Die internationalen Navigationsregeln. Die Colreg (Convention for International Regulations for Preventing Collisions at Sea, auf deutsch KVR/KollisionsverhĂŒtungsregeln). Ach so haben wir nicht schriftlich dabei. Muss man aber in den USA. Das gibt einen (folgenlosen) Vermerk im ausgehĂ€ndigten Protokoll und den Hinweis, dass es auch ausreicht, die NavRules als App auf dem Handy dabei zu haben. Ok, dann laden wir die mal runter. Noch ein Foto mit den beiden Officern der Coast Guard 



 und dann können wir uns wieder unserem Rigg zuwenden.

Das Team von Rigging Hawaii hat inzwischen schon die Kranschlinge unter der dritten Saling angebracht und mit dem Lösen der Wanten begonnen.

Das Achterstag muss wegen des mit einem Scanstrut-Gimbal schwingend befestigten Radars durchgesĂ€gt werden, hier kommt beim neuen Acherstag dann wohl ein Norseman-Terminal zum Einsatz, das Stag also durch den Gimbal geschoben und das Terminal erst dann aufgeschraubt und nicht wie die ĂŒbrigen Terminals in der Werkstatt auf den Draht gewalzt. In der Zwischenzeit spannen wir die Scanstrut-Halterung zum Windgenerator und den Davids hin ab.

Und dann gehts fĂŒr das Rigg erst einmal in die Luft und dann an Land.

Da können wir es in Ruhe begutachten und entdecken tatsÀchlich noch drei weitere Macken, die uns bisher verborgen geblieben waren, weil sie bei stehendem Mast schlicht verdeckt waren: ein Riss im Edelstahl-Topbeschlag, der vom SchÀkel des Blocks des Spifalls verdeckt war, eine Scheuerstelle der Dirk, die nur bei komplett aufgeholter Dirk zu sehen ist und eine Scheuerstelle in einer Kabelisolierung unten im Mastfuss. Gut, dass wir das jetzt alles gleich mit erledigen können.

Ist vielleicht doch nicht so schlecht, so alle 10 Jahre mal den Mast runter zu nehmen. 😊

Aloha.

Zwischenstand Rigg

Gute und weniger gute Nachrichten zum Rigg wechseln sich ab. Der Rigger kann schon am nĂ€chsten Tag nach dem wir mit ihm gesprochen haben kommen. Er inspiziert das Rigg, findet (wie wir) keine weiteren akuten SchĂ€den. Und er könnte fĂŒr das defekte Want einschließlich der BeschlĂ€ge kurzfristig ein neues machen. Aber: er wĂŒrde es nicht bei stehendem Mast tauschen, der Mast mĂŒsste mit einem Mastenkran gelegt werden.

Von Uwe in Hamburg unterstĂŒtzte Recherche ergibt, dass auch in Deutschland die Rigger sehr deutlich zu einem Tausch bei gelegtem Mast raten, das Risiko bei dem betreffenden Want und Beschlag sei vergleichsweise hoch. Mechanisch ist es allerdings nicht sonderlich kompliziert. Theoretisch könnte ich das Want selbst wechseln, ich kenne einen Eigner einer Hallberg-Rassy 43 MK II, der es bei seinem Boot am Ankerplatz in GalĂĄpagos gemacht hat. Allerdings hatte er da auch kaum eine andere Chance, und seine SalingsbeschlĂ€ge waren nicht die gleichen, also kein Stemball/Ballcup-System. Und: wollen wir aus KostengrĂŒnden dieses Risiko eingehen?

Das dann sogar gleich zwei mal, denn die Wanten sollten idealerweise jeweils paarweise getauscht werden, mit dem Steuerbordwant auch das entsprechende Backbordwant. Überhaupt, bei der Recherche wieder was gelernt: die einzelnen Abschnitte der Wanten unseres Dreisalingsriggs werden vom Hersteller SeldĂ©n wie folgt bezeichnet:

Bei uns sind zwei (von 19) DrÀhten des unteren 12 mm dicken Hauptwants V1 eben unterhalb der ersten Saling gebrochen. Auf den Fotos die Stelle mit dem lila Pfeil.

V1 an Steuerbord muss getauscht werden, mindestens V1 an Backbord sollte dann auch neu. Wenn aber der Mast ohnehin gelegt werden muss, wollen wir eigentlich lieber das gesamte Stehende Gut tauschen (also alle DrÀhte der Wanten sowie Vorstag und Achterstag (also die DrÀhte die den Mast zum Bug und zum Heck abspannen).

Der Rigger ist SeldĂ©n-HĂ€ndler, gut. Das Angebot von SeldĂ©n USA ist fast doppelt so teuer wie in Deutschland, nicht so gut. Lieferzeit: 4 Wochen, kann aber wegen “supply chain issues” auch lĂ€nger werden, schlecht.

Der Rigger kann das Stehende Gut mit OriginalbeschlĂ€gen aus dem gleichen Draht auch vor Ort und deutlich schneller fertigen, gut. Allerdings fehlt der Mastbeschlag fĂŒr D3 (7 mm), der mĂŒsste bestellt werde. Lieferung voraussichtlich circa Ende nĂ€chste Woche. Nicht so gut. D3 könnte aber auch spĂ€ter bei stehendem Mast getauscht werden. Gut???

Wir pendeln gedanklich hin und her (besser wir als das Rigg!).

Also gut, Entscheidung: Krantermin fĂŒr Anfang nĂ€chster Woche vereinbaren, Stehendes Gut komplett erneuern. Wenn der Beschlag nicht rechtzeitig da ist, bleibt D3 erstmal wie es ist und ich tausche es spĂ€ter bei stehendem Mast.

Bruch im Rigg. Vorbereitung ist kein Wunschkonzert.

Seit dreieinhalb Wochen sind wir auf Hawai‘i, immerhin eine Woche schon in Honolulu. Unser vorgesehener Abfahrtstermin Richtung Alaska rĂŒckt nĂ€her. Mitte Juni, so hatten wir uns das gedacht. Zum einen, um Zeit genug fĂŒr Hawai‘i zu haben und trotzdem nach der mit etwa drei Wochen auf See kalkulierten Passage die (relativ kurze) Saison in Alaska auch vernĂŒnftig nutzen zu können. Zum anderen, weil sich ab Mitte Juni das nordpazifische Hochdruckgebiet stabilisiert haben sollte. So empfiehlt es auch Jimmy Cornell in dem Standardwerk „Segelrouten der Welt“.

Da ist es jetzt an der Zeit, den Riggcheck vorzunehmen, den wir regelmĂ€ĂŸig vor lĂ€ngeren Passagen machen. Den kleinen Takelbeutel mit Leatherman, Tape, Lupe, Lesebrille und Handy fĂŒllen. Die Ausholer-Leine des Großsegels aus der Umlenkung nehmen, dafĂŒr dort die Dirk einscheren. So kann Wiebke mich mit der großen Genuawinsch in den Mast ziehen. Rein in das Klettergurt-Geschirr, die Dirk vorne am Brustbeschlag einknoten und mit dem SoftschĂ€kel zusĂ€tzlich sichern, im RĂŒcken wird das Spinnakerfall als zweite Sicherungsleine befestigt. Machiel von der Pitou ĂŒbernimmt dessen FĂŒhrung ĂŒber die Mastwinsch, so muss Wiebke nicht dauernd hin und her laufen.

Bis dahin ist alles Routine und ein bisschen freue ich mich auch schon auf den Ausblick aus von der Mastspitze. Die gute Laune kriegt allerdings einen erheblichen DĂ€mpfer, als ich die erste Saling erreiche. Das 12 mm dicke Hauptwant an Steuerbord weist an der Pressung zwei gebrochene DrĂ€hte auf! Nicht das, was man sehen will. Aber einer der GrĂŒnde, warum man guckt!

Nicht gut, gar nicht gut! Das Rigg fĂ€llt jetzt nicht gleich um, das defekte stehende Gut muss aber vor dem Törn nach Alaska auf alle FĂ€lle getauscht werden. Zwar finde ich bei der weiteren Kontrolle des Riggs keine weiteren UnregelmĂ€ĂŸigkeiten, aber das beruhigt natĂŒrlich nur wenig. Die anderen Wanten und Stagen haben schließlich das gleiche Alter und eine Ă€hnliche Belastung.

Den Blick aus dem Masttop kann ich dieses Mal irgendwie nur eingeschrĂ€nkt genießen.

Immerhin, wir haben den Bruch im Rigg rechtzeitig festgestellt und wir sind in Honolulu, da sollte ein professioneller Rigger aufzutreiben sein, der Flora wieder seeklar machen kann. Zeitschiene? Mal sehen. Jetzt ist natĂŒrlich erstmal Pfingsten, außerdem sitzt das Want in der Saling in einem Spezialbeschlag (SeldĂ©n Stemball and Ballcup System), es könnte also sein, dass der Rigger auch noch Teile besorgen muss. DrĂŒckt uns die Daumen, dass sich das alles einigermaßen zeitnah erledigen lĂ€sst.

Andererseits, wir scheinen ohnehin noch etwas Zeit zu haben. Das Nordpazifikhoch, ein Ă€hnlich dem Azorenhoch im Atlantik relativ stabiles Hochdruckgebiet, liegt im Sommer einigermaßen regelmĂ€ĂŸig zwischen Hawai‘i und der WestkĂŒste der USA. Ist es stabil, hĂ€lt es die durchziehenden Tiefdruckgebiete auf Abstand. Es wĂŒrde dann einen im Uhrzeigersinn bogenmĂ€ĂŸigen Segelkurs um das Hochdruckgebiet nach Alaska vorgeben. Derzeit kann davon aber noch keine Rede sein.

Das Hoch scheint zwar zu beginnen, sich auszuformen, liegt aber eher noch in der Winterposition nĂ€her am Äquator und ist insgesamt sehr instabil. Flauten und Starkwind wechseln sich nördlich von Hawai‘i ab, die Windy-Vorhersage zeigt gleich drei durchziehende Tiefs in schneller Folge. Nichts dramatisches (erst ab einem Kerndruck von unter 980 hPa wĂŒrde man von einem Sturmtief sprechen), aber eben auch nicht angenehm mit den schnell wechselnden Fronten der Wettersysteme.

Ist zwar eigentlich kein Anlass fĂŒr ein Freudenfeuerwerk, aber es scheint so, als dĂŒrften wir Honolulu noch etwas lĂ€nger genießen.

Aloha.

Honolulu erkunden, Aloha und Hang Loose

Wir lassen uns Zeit, Honolulu ausgiebig zu erkunden. Vom Hafen Ala Wai aus erlaufen wir uns zunÀchst die nÀhere Umgebung.

Am Hilton Hotel mit den farbigen Kacheln seiner „Rainbow“-Fassade vorbei schließt sich gleich der berĂŒhmte WaikÄ«kÄ« Beach an. Der öffentliche Park im Vordergrund gehört noch nicht dazu, aber direkt hinter dem Hochhaushotel geht es los.

Die Straßenschluchten der zumeist nicht ganz topmodernen Highriser gleich hinterm Strand sind von Palmen gesĂ€umt. Eigentlich mĂŒsste jeden Augenblick wie in der Fernsehserie aus den 80ern Thomas Magnum im roten Ferrari 308 am die Ecke biegen.

Auch auf der anderen Seite des Hafens schließt sich zunĂ€chst ein kleiner Park an, wegen des dazwischen liegenden Kanals ist es dahin aber schon ein ordentlicher Spaziergang.

DafĂŒr ist man aber auch schon beim ersten großen Shoppingcenter angekommen, das sich hinter dem Park erstreckt und so ziemlich alles abdeckt, was das Konsumherz begehrt.

FĂŒr die Erkundung der Altstadt ist es zu Fuß dann aber doch etwas weit. Macht nichts, denn – eher untypisch fĂŒr die USA – ist das Bussystem hier in Honolulu wunderbar ausgebaut und mit 5,50 $ fĂŒr die Tageskarte auch gĂŒnstig. Wir bekommen die dafĂŒr erforderliche Chipkarte im Mini-Supermarkt gegenĂŒber unseres Hafens.

Das auf Hawai’i allgegenwĂ€rtige „Aloha“, mit dem man sich begrĂŒĂŸt oder verabschiedet, dessen Wortsinn aber auch „Liebe“ bedeutet, leuchtet uns auch auf dem Display im Bus entgegen. ErgĂ€nzt wird es passenderweise durch das „Chaka“-Zeichen. Die Surfer haben dieses ebenfalls eng mit dem hawaiianischen LebensgefĂŒhl verbundene Handzeichen als „Hang Loose“ mit ihrem Sport von Hawai‘i aus in die Welt getragen.

Ach ja, Surfer. Mit 19 war ich auf einer Tramptour in SĂŒdfrankreich so bekloppt, gemeinsam mit zwei Freunden einfach mal ein Surfbrett auszuleihen und in der NĂ€he von Arcachon einen Nachmittag lang abwechselnd mit den Wellen zu kĂ€mpfen. Keiner von uns dreien hat es damals geschafft, auf dem Brett in den Wellen ĂŒberhaupt zum Stehen zu kommen, wir haben uns die Knie wund gescheuert und die Arme aus dem Leib gerudert, um wieder hinauszukommen, nachdem wir in der Welle zum Strand gezogen wurden, wĂ€hrend das mit einer Leine an unserem Bein befestigte Board quer vor der Welle eben dahin gespĂŒlt wurde. Reichlich Salzwasser haben wir geschluckt und trotzdem sogar noch Spaß gehabt.

Ich kann nicht widerstehen und melde mich fĂŒr eine Lehrstunde im Wellenreiten am WaikÄ«kÄ«-Beach an. Große Erwartungen (an mich) habe ich nicht. Aber wo ich doch schon mal hier am Geburtsort des Wellenreitens bin 


Runterfallen, wieder aufsteigen. Und von vorne. Dazwischen jedes Mal wieder durch die Wellen hindurch hinauspaddeln, es wird so anstrengend, wie ich es in Erinnerung hatte. Aber in den anderthalb Stunden habe ich auch sechs Erfolgserlebnisse, GlĂŒcksMOMENTE im Wortsinn, denn der lĂ€ngste gestandene Ritt dauert gerade mal 7 Sekunden. Völlig platt aber glĂŒcklich komme ich wieder auf der Flora an. Das schreit nicht eben nach Wiederholung, aber wie der Nachmittag in Arcachon wird es eine tolle Erinnerung bleiben. Bilder davon gibts keine – außer in meinem Kopf!

Von der Altstadt dagegen gibts Bilder. Zum Beispiel:

Königspalast
Aloha-Tower am Hafen. Der alte Leuchtturm hat eine (leider seit COVID geschlossene) Aussichtsplattform. Und hier wurde fĂŒr ausfahrende Schiffe das von der Hawaiianischen Königin komponierte Lied „Aloha Oe“ gespielt.

Ein StĂŒckchen weiter die Statue von König Kamehameha I. vor dem GebĂ€ude des obersten Gerichtshofes. Ein bisschen kniffelig, wir sehen sie bereits zum dritten Mal. Das mit Rot und Gold verzierte Original soll wohl im kleinen Örtchen Kapaau auf Big Island stehen, in Hilo und Honolulu hĂ€tten wir dagegen Kopien gesehen.

Beeindruckend ist auch die First United Methodist Church, die wir am Sonntag besuchen. In Hawaiianisch ist der Gesang im Gottesdienst zwar nicht (das wĂ€re aber beim 12.00 Uhr Gottesdienst der Fall, vielleicht hören wir uns das am nĂ€chsten Sonntag an). Aber schon die von der Straßenseite eher unauffĂ€llige Kirche fasziniert mit ihrer Architektur. Der Österreicher Alfred Preis hat 1955 hier aus Korallenzement und Lavasteinen ein Bauwerk geschaffen, dass nicht nur Hawaiianisch luftig erscheint, sondern es auch ist. Die obere „Fenster“-Reihe ist völlig offen, der Wind weht wie bei den ursprĂŒnglichen Hawaiianischen GrashĂŒtten und den traditionellen wĂ€ndelosen polynesischen VersammlungshĂŒtten quer durch das GebĂ€ude. Das Altarkreuz aus Glasbausteinen erstrahlt ohne kĂŒnstliches Licht.

FĂŒr uns schließt sich ein Besuch im nahe gelegenen botanischen Garten an. Ein Goldbaum lĂ€sst dort seine BlĂŒten auf uns herunter regnen 



 wir sehen, wo der Pfeffer wÀchst 



 die Macademia-NĂŒsse , fĂŒr deren Export Hawai’i bekannt ist noch am Baum 



 und noch so vieles mehr. Insbesondere auch eine ganze Menge Vögel, der von der Pracht der BlĂŒten und FrĂŒchte natĂŒrlich auch angelockt werden. Zum Beispiel

Rotkardinal (Northern Cardinal)
Graukardinal (Red crested Cardinal)
RotsteißbĂŒlbĂŒl (Red vented Bulbul)
Wellenastrild (Common Waxbill)
Reisnonne (Java Finch)
SperbertÀubchen (Zebra Dove), ausgewachsen etwas kleiner als eine Amsel
Hirtenmaina (Common Mynah)

Konnte ich also auch wieder meinem Vogel-Tick nachgehen. Und von SonnenuntergĂ€ngen und Skyline-Bildern kriege ich wohl auch nicht genug. 😊

Aloha.

BildernachtrĂ€ge Passage Panama nach Galapagos

Wir sind da. 😊

Also angekommen auf den GalĂĄpagos-Inseln, einklariert noch nicht. Das kommt hoffentlich morgen frĂŒh, aber es scheint eine grĂ¶ĂŸere Aktion zu werden. Hoffen wir mal, das alles glatt geht.

Unser Internet ist noch ein bisschen mau, aber der Agent hat eine SIM-Karte vorbeigebracht, netter Emfangsservice.

Hier erst mal die versprochenen BildernachtrĂ€ge zu den BlogbeitrĂ€gen der Passage. Viel blau, viele Tiere, ein bisschen grau, viel Boot, ganz viel Freude bei uns. Kriegt ihr die Bilder mit den Blogposts ĂŒberein?

Und ja. Wir sind auf Galapagos. đŸ„‚

BildernachtrĂ€ge Passage Panama nach Galapagos

Wir sind da. 😊

Also angekommen auf den GalĂĄpagos-Inseln, einklariert noch nicht. Das kommt hoffentlich morgen frĂŒh, aber es scheint eine grĂ¶ĂŸere Aktion zu werden. Hoffen wir mal, das alles glatt geht.

Unser Internet ist noch ein bisschen mau, aber der Agent hat eine SIM-Karte vorbeigebracht, netter Emfangsservice.

Hier erst mal die versprochenen BildernachtrĂ€ge zu den BlogbeitrĂ€gen der Passage. Viel blau, viele Tiere, ein bisschen grau, viel Boot, ganz viel Freude bei uns. Kriegt ihr die Bilder mit den Blogposts ĂŒberein?

Brown Boobie
Rauchschwalbe
Nazca Boobie
Red footed Boobie
schuldbewusst?
matured at sea / gereift auf See

Und ja. Wir sind auf Galapagos. đŸ„‚