Arbeitsergebnisse – Zwischenstand

Sind wir fertig?

Nein, weder mit den Nerven, noch mit der Bootsarbeit. Eigentlich wollten wir ja schon unterwegs sein und jetzt mit Auto Neuseeland zu bereisen, aber das muss noch warten. Ich hĂ€tte erwartet, dass uns Verzögerungen bei den Bootsprojekten mehr stressen wĂŒrden, aber erstaunlicherweise macht es uns bisher gar nichts aus. Wir machen es uns heimisch im mittlerweile dritten AirBnB in und um Whangārei, erkunden die Umgebung und treiben die Bootsprojekte voran. Als wir beim Wechsel zwischen unseren UnterkĂŒnften einen Tag ĂŒberbrĂŒcken mĂŒssen und dafĂŒr auf die Flora ziehen, hat das einen erstaunlichen Nebeneffekt. Unser Handwerker fĂŒhlt sich motiviert, das temporĂ€re Chaos auf Flora zu verringern und dafĂŒr sogar am Wochenende zu arbeiten.

Die Woche begann aber sowieso schon gut. Endlich kommen die Alu-Schweißer vorbei. Gemeinsam bauen wir das Solarpanel und dessen TrĂ€ger von den Davits ab. Sie nehmen die (zusĂ€tzlichen) beiden neuen Solarpanel ebenfalls mit und machen sich ans Werk fĂŒr den beauftragten neuen Halterahmen.

Außerdem ist unser Bimini repariert. Der Stoff wurde geflickt und verstĂ€rkt, die spröde und rissig gewordene Fensterfolie erneuert, die Klettabdeckungen der ReisverschlĂŒsse nachgenĂ€ht bzw. getauscht. Dadurch können wir auch die jetzt die 400 WP Solarpanel auf dem Bimini wieder nutzen, um so wichtiger, weil ja jetzt die anderen 400 WP auf den Davits gerade abgebaut sind.

Den alten Herd, der uns auf dem Törn nach Neuseeland aus der Halterung gesprungen war und dessen gebrochene AufhĂ€ngung wir notdĂŒrftig repariert hatten, wird durch eine neuere Version ersetzt. Damit haben wir endlich auch die Möglichkeit zusĂ€tzlicher Oberhitze im Backofen.

Dazu diverser Kleinkram. Ein Beispiel: die WasserhĂ€hne im Bad sind ziemlich unansehnlich geworden, das lĂ€sst sich leider auch nicht mehr wegpolieren. Ich hatte neue bestellt, leider sind aber die nötigen Anschlussfittinge trotz Odyssee durch alle in Frage kommenden GeschĂ€fte nicht zu bekommen. Wohl oder ĂŒbel muss ich die alten Anschlussfittinge aufarbeiten und wiederverwenden.

Grausgruselig sieht es um die Edelstahl-Holdingtanks aus. Der Schwarzwassertank der achteren Toilette hatte ja an einer Schweißnaht nadelfeine Löcher entwickelt, mit entsprechend unangenehmen Begleiterscheinungen. Gegen den Ausbau wehrt er sich lange aber am Ende vergeblich. Die Naht neu zu schweißen oder einige Bleche zu verstĂ€rken erweist sich als nicht sinnvoll, wir lassen einen Ersatztank bauen. Sicherheitshalber bauen wir auch den vorderen Holdingtank aus und lassen ihn prĂŒfen. Von außen sieht er noch gut aus, aber die Bleche sind von innen ebenfalls stark korrodiert und extrem dĂŒnn geworden. Also wird auch diese tickende Zeitbombe mit einem neuen Tank entschĂ€rft, außerdem werden bei beiden Tanks auch die SchlĂ€uche und Ventile erneuert. Das beschĂ€ftigt uns und unsere Handwerker lĂ€nger als erwartet, aber der Teufel steckt wie so oft im Detail.

Das Highlight der Woche: die neuen Polster sind da und wir bauen sie gleich ein. Aus der „runden Ecke“ ist eine eckige geworden und auch sonst sind wir von der QualitĂ€t und auch vom Preis begeistert.

Zum Vergleich: runde Ecke (alt) und eckige Ecke (neu):

Und sonst: der Motor ist grĂ¶ĂŸtenteils wieder zusammengebaut, beim Generator fehlt allerdings noch immer eine Dichtung (soll nĂ€chste Woche kommen). Das neue Coppercoat ist ebenfalls fĂŒr nĂ€chste Woche angekĂŒndigt (jedenfalls beim Importeur).

Es wird so langsam. Hoffentlich.

Passage nach Panama đŸ‡”🇩

Geschafft. Wir sind in Bocas des Toro in Panama angekommen, etwas ĂŒber eine Woche nach der Abfahrt in Mexiko, exakt eine Woche, wenn wir den Pausentag an der Isla de Providencia heraus rechnen. Gut 1.000 sm haben wir dabei zurĂŒck gelegt. Und wie war nun das letzte StĂŒck? Herrlich!

Bei der Abfahrt von unserem kolumbianischen Zwischenstopp pfeift es mit 20 kn. Wir binden (rollen!) das zweite Reff ins Groß und nehmen die Fock dazu. Trotz der etwa 1,5 m Welle kommen wir gut und auch ziemlich komfortabel voran. Zumal Wind und Welle abnehmen und der scheinbare Wind zwischen halb und raum pendelt (von der Seite bis schrĂ€g von hinten). Wir lassen das Groß im zweiten Reff, obwohl das jetzt nicht mehr nötig wĂ€re. Sonst wĂ€ren wir einfach zu schnell und wĂŒrden im Dunkeln in Panama ankommen 😁. Da können wir auch mal wieder die Drohne fliegen:

Was auf den Drohnenbildern gut zu sehen ist: auf der der Sonne zugewandten Seite haben wir die Shades heruntergerollt. Die hatten wir uns erst in Herrington fĂŒr unser Bimini machen lassen, das hĂ€tten wir schon viel frĂŒher ergĂ€nzen sollen. Das Netzgewebe (80er Mesh) lĂ€sst genug Luft und Licht durch, bietet aber gleichzeitig Schutz vor der gleitenden Sonne der Tropen. Die einzelnen Teile werden mit einem Reißverschluss mit dem Bimini verbunden und können nach unten zu den Befestigungspunkten der Kuchenbude abgespannt werden. Das funktioniert selbst unter Segeln. Wenn kein schweres Wetter zu erwarten ist, lassen wir sie einfach verbunden und rollen sie nur nach Bedarf hoch und runter. Wir möchten sie nicht mehr missen.

Das ruhige Segeln hat noch einen weiteren Vorteil, denn das Angeln funktioniert besser. Nach den drei (kleinen) Schwarzflossenthunfischen im ersten Teil der Passage gehen uns diesmal zwei schöne Mahi Mahi an den Haken, einmal 80 cm und einmal gut ĂŒber einen Meter lang:

Das ist klasse, denn der Fisch mit den vielen verschiedenen Namen ist super lecker und zudem auch noch angenehm leicht zu filetieren. Wir nennen ihn meist Mahi, denn mit dem Delfin ist er natĂŒrlich nicht verwandt und geschmacklich spielt er in einer anderen Liga als das, was wir gemeinhin unter Makrele verstehen.

Heute bei uns zum Beispiel in Butter-Zitronensoße auf Apfel-Lauch-Chili-Gnocchi 😋

Ja, ok, das letzte StĂŒck bis zur Ansteuerungstonne Boca del Drago vor den Bocas del Torro mĂŒssen wir durch die Nacht motoren, aber damit können wir die Ankunftszeit auch perfekt timen.

Wir wissen eigentlich nicht so genau, was uns in Panama erwartet. Und so sind wir positiv ĂŒberrascht von der herrlichen Einfahrt in die weitverzweigte Buchtenlandschaft. Die sich hier auf gut drei Meter Höhe aufsteilende DĂŒnung schiebt uns hinein in die breite und gut betonnte MĂŒndung und kurz danach: Ententeich. Glattes Wasser. Im Morgendunst schichten sich die Staffelung der (unerwartet hohen und steilen) HĂŒgelketten malerisch von GrĂŒn nach Blau.

Fischer paddeln in Kanus, als wir nĂ€her zum Ort kommen brausen dann auch zunehmend Lanchas unter Motor vorbei.Wir sind gut angekommen. Es fĂŒhlt sich richtig an, hier zu sein. 😁

Pura Vida.

ZurĂŒck im Wasser đŸ€©

Es ist immer aufregend, wenn der eigene Dampfer in Gurten hĂ€ngend in der Luft schwebt, der Kran (Travellift) sich in Bewegung setzt und mit leichtem Schaukeln das Boot zum Wasser karrt. Dann – ganz langsam – hinunterlĂ€sst. Wir springen an Bord, kontrollieren die Seeventile und 



 😖. Eins tropft. Nicht viel, aber eben doch stetig. HALT, Gurte noch nicht losmachen. Bei genauerer Kontrolle stellt sich heraus, dass nicht das (neu eingesetzte bronzene) Seeventil der Klimaanlagenpumpe undicht ist, sondern der nur der Deckel des Seewasserfilters darĂŒber. Einmal aufmachen, neu mit Vaseline einsetzen, gut aber nicht zu fest zuschrauben, dicht. Erleichtert geben wir das Signal, dass die Gurte jetzt doch weg können. Der Motor, die Klimaanlage und der Generator mĂŒssen noch gecheckt werden. Das geht erst im Wasser, aber natĂŒrlich nicht an der Kranstelle. Also werden wir an einen Liegeplatz geschleppt und können dort in Ruhe alles erledigen.

Hm. In Ruhe? Ein bisschen mehr Ruhe, als wir uns gewĂŒnscht hatten. Am Donnerstag eingewassert, dĂŒrfen wir noch bis Sonntag auf dem Liegeplatz bleiben, dann mĂŒssen wir weg. VerlĂ€ngern ist nicht möglich, der Hafen ist voll.

Egal, heute passiert eh nix mehr, fahren wir also auf die Bootsmesse nach Annapolis und treffen mit Annemarie, Volker (escape), Mareike (Moana), Kim und Chuck (La Rive Nord) alte Bekannte endlich wieder.

Nicht wie besprochen am Donnerstag, auch nicht am Freitag, sondern erst am Samstag (immerhin) kommt der Motor-Spezialist und erledigt seine Restarbeiten einschließlich des SpĂŒlens der KĂŒhlkreislĂ€ufe mit einer Reinigungslösung, die Kalkverkrustungen und etwaigen Muschelbewuchs entfernt. Das muss einige Zeit einwirken, danach erst können wir die Maschinen starten.

Klappt beim Motor wunderbar. Beim Generator 



 leider nicht so perfekt. Er startet zwar, stellt sich aber nach zehn Minuten selbsttĂ€tig ab: „FEHLER AC-1 SPANNUNG“. Hm. Zugegeben hatten wir diese Fehlermeldung zuletzt gelegentlich, wenn wir starke Verbraucher angeschlossen hatten und das BatterieladegerĂ€t ebenfalls unter Last arbeitete. Dem hĂ€tten wir uns demnĂ€chst eigentlich in Ruhe widmen wollen, aber jetzt mĂŒssen wir es vorziehen. Na gut. Die wahrscheinliche Ursache sind nach gleichlautender Aussage im Manual und den Internet-Foren defekte Kondensatoren („Capacitors“, elektronische Bauteile, die die Spannung regeln). Nach einiger Suche und einem Anruf beim technischen Support von Whisperpower in Holland finde ich sie.

Bloß, wo kriege ich jetzt auf die Schnelle Ersatz her? Es gibt in Annapolis einen Whisperpower-HĂ€ndler, aber derzeit ist Messe, die AuftragsbĂŒcher sind voll und Termine kaum zu bekommen. Aber Mike schaltet sich ein, lĂ€sst seine Beziehungen spielen und fĂŒr Dienstag kĂŒndigt Nate von Hortonmarineservices seinen Besuch mit Ersatzkapazitatoren an. Wow.

Allerdings können wir bis dahin eben nicht in Herrington im Hafen bleiben. Wieder durch Vermittlung von Mike bekommen wir einen eigentlich unpassenden „Not“-Platz gegenĂŒber bei Shipwright fĂŒr einige weitere Tage.

Das ist mehr als gut, denn unsere Shades fĂŒr das Bimini sind zwar in letzter Minute fertig geworden, allerdings sind am Bimini selbst noch in paar Nachbesserungen zu erledigen, die tatsĂ€chlich auch erst am Dienstag fertig sind. Zwischendurch haben wir es allerdings an Bord und können unsere Sunware-Solarpanele wieder auf ihm befestigen, die Loxx-Knöpfe dafĂŒr lassen sich vom alten Bimini wiederverwenden. Auch wenn es ein befremdliches GefĂŒhl ist, in das niegelnagelneue Bimini gleich 20 Löcher zu stanzen 😬, wir wagen es und es passt.

FĂŒhlt sich gut an, nun (soweit wir es beurteilen können) endlich alles auf Stand zu haben. Jetzt lockt die schon leicht herbstliche Chesapeake Bay und dann der Weg nach SĂŒden.

Pura Vida.

It’s hard on the hard

Seit 13 Tagen am StĂŒck fahren wir (manchmal auch nur ich) jeden Morgen gut eine Stunde mit dem Auto ĂŒber den gut gefĂŒllten “Beltway“ um Washington herum nach Herrington zu unserer Flora und Abends mit meist etwas mehr Stau wieder zurĂŒck. Auch an den beiden Wochenenden ging es so, weil auch Mechaniker Mike (von Zimmerman Marine) dankenswerterweise beide Wochenenden auf unserem Boot durchgearbeitet hat.

Warum eigentlich? Soooo viel hatten wir doch eigentlich gar nicht auf dem Zettel? Na ja, es summiert sich dann doch, und in den 8 Wochen unserer Abwesenheit ist – außer einigen kleineren Arbeiten, den Teilebestellungen und Vorbereitungen nicht allzu viel passiert. Das hat auch sein Gutes, so werden wir zwar nicht vom fertig montierten neuen Solarpanel begrĂŒĂŸt, können dafĂŒr aber die Details der Montage und der Installation noch gemeinsam festlegen. Mike rĂ€umt bei dieser Gelegenheit noch ein bisschen die bisherige Elektroinstallation der verschiedenen bisherigen NachrĂŒstungen auf und ergĂ€nzt ein ordentliches Sicherungspanel dafĂŒr, damit uns Überraschungen wie mit der angeschmorten Solarsicherung kĂŒnftig möglichst erspart bleiben.

Unlackiertes Panel unter dem in Griechenland montierten Windgeneratorregler. Das wÀre Mike nicht passiert. Tsss..

Auch die Arbeiten am Motor haben es in sich. Zwar mĂŒssen an unserem Volvo-Penta D2-75 F die Ventile nur minimal neu eingestellt werden und auch die EinspritzdĂŒsen sind in Ordnung. Der auseinander genommene Motor offenbart aber trotzdem einige Überraschungen. So öffnet das „waste gate“ des Turboladers bereits mit dem Original-Volvo-Auspuffknie nicht vollstĂ€ndig, weil dieses ihm minimal zu wenig Platz lĂ€sst. Die Suche in den Foren ergibt, dass das kein Sonderproblem unseres Motors ist, sondern wohl weiter verbreitet:

https://forums.ybw.com/index.php?threads/volvo-d2-75-turbo.431360/

Leider tritt die gleiche BeeintrÀchtigung auch mit dem neuen Edelstahlteil ein, dass deshalb leicht nachgearbeitet werden muss.

Die Opferanode, die wir im letzten Herbst in den KĂŒhlkreislauf unseres ab Werk ohne Opferanode daher kommenden Motors eingesetzt hatten, hat sich im Laufe dieses Jahres fast vollstĂ€ndig verbraucht. Ein klares Zeichen, dass sie wirkt und sich eben fĂŒr andere Teile „opfert“. Wir erneuern sie und spendieren ihr dabei ein neues GehĂ€use, in dass jetzt Standard-Stiftananoden passen.

Ja ich weiß, deine MotorfĂŒĂŸe muss ich noch entrosten und schĂŒtzen 🧐

Das kleine Seewasserventil an der Stopfbuchse ist nur schwer erreichbar, setzt sich leicht fest, ist nur aus Messing und außerdem etwas „windig“ befestigt. Wir ersetzen es durch einen massiv befestigten Edelstahlnippel und verlegen das Ventil an einen besser erreichbaren Ort im Motorraum. Zur Erinnerung: ist das Ventil geöffnet, lĂ€uft beim Impellerwechsel ein stetiger Fluss von Seewasser aus der Pumpe.

Der einfache Schaumstoff-Luftfilter unseres Volvos hatte sich ja leider in der Vergangenheit selbst zerlegt und zu diversen unschönen und öligen Schaumstofffetzen im Motorraum gesorgt. Die hatten wir beseitigt und uns einen stabileren auswaschbaren NachrĂŒstfilter besorgt. Beim Zerlegen des Turbos fĂŒr dessen Reinigung fanden sich ĂŒberraschend weitere Teile des Schaumstoffilters – sie hatten den LadeluftkĂŒhler großflĂ€chig zugesetzt. Grrr.

Und nicht nur der musste gereinigt werden. Auch der WĂ€rmetauscher des Volvo zeigte Belag an den Endkappen und auch innen.

Wo wir schon bei KĂŒhlung sind: unverstĂ€ndlicherweise hat unser Motor keinen separaten AusgleichsbehĂ€lter fĂŒr die KĂŒhlflĂŒssigkeit. Technisch notwendig ist das zwar nicht, sinnvoll aber schon. Denn so spuckt bei Überdruck der Motor die sich ausdehnende FlĂŒssigkeit ĂŒber den serienmĂ€ĂŸigen Schlauch in die Bilge statt in den AusgleichsbehĂ€lter, aus dem er sich zudem beim AbkĂŒhlen das benötigte Maß wieder herauslaufen wĂŒrde. Wir rĂŒsten das Teil nach.

GrĂ¶ĂŸer ist der Aufwand fĂŒr den Racor-Doppelfilter, der den bisherigen einzelnen Volvo Dieselvorfilter ersetzt. Wegen der zu verlegenden Dieselleitung, vor allem aber wegen des Platzbedarfs. Die Filteranlage rĂŒcken wir mit einem neu konstruierten Edelstahlhalter etwas höher, so lĂ€sst sich auch etwaiges separiertes Wasser besser ablassen. Der bisherige Einzelfilter ersetzt den Vorfilter des Whisper-Generators, so mĂŒssen wir nicht mehr die manchmal schwer zu beschaffenden Whisper-Filter mitfĂŒhren, sondern können uns auf eine gĂ€ngige Filterart beschrĂ€nken.

Unsere bisherigen Änderungen am Volvo-Penta D2-75 zusammengefasst:

  1. Regler der Lichtmaschine im Rahmen der UmrĂŒstung auf Lithiumbatterien durch Mastervolt Alpha Pro ersetzt
  2. Änderung am Auspuffknie
  3. Opferanode eingefĂŒgt
  4. Seewasserventil an der Stopfbuchse ersetzt und verlegt
  5. Schaum-Luftfilter durch ein langlebigeres Ersatzteil ersetzt
  6. AusgleichsbehĂ€lter fĂŒr KĂŒhlflĂŒssigkeit ergĂ€nzt
  7. Diesel-Vorfilter durch Doppel-Racor ersetzt

Außerdem platzieren wir die neue Filteranlage so, dass auch die gereinigte (war wegen inneren Ablagerungen und Ă€ußerer beginnender Korrosion sehr notwendig) Pumpe der Klimaanlagen (die hintere musste zudem getauscht werden) besser zugĂ€nglich ist und dem neue Mamba-Autopilotantrieb nicht in die Quere kommt. Den haben wir endlich eingebaut und mit einem Umschalter versehen. Jetzt können wir bei Ausfall des einen Antriebs auf den anderen umschalten.

Unser Bimini wird gerade erneuert, leider war im ersten Anlauf das Fenster zum Großsegel nicht dort eingearbeitet, wo wir es bestellt hatten und die ReißverschlĂŒsse fĂŒr die schattenspendenden aber luftdurchlĂ€ssigen Shades fehlten.

Jetzt schon mit Fenster und ReißverschlĂŒssen, aber noch ohne Shades

Immerhin hat der Segelmacher Bescheid gegeben, dass die Segel nach der Durchsicht und den kleineren Reparaturen abholbereit sind.

Und – last not least – der Rigger hatte schon in unserer Abwesenheit die bestellten verschlissenen Teile an der Rollreffanlage des Großsegels getauscht.

Na ja, die anstrengende mehrtĂ€gige Schleifaktion am Unterwasserschiff zur erneuten „Aktivierung“ des Coppercoat haben wir ja selbst erledigt. Das Polieren des Rumpfes und des Aufbaus hat derweil eine Truppe der auf dem WerftgelĂ€nde ansĂ€ssigen Spezialfirma gemacht, heute sind sie fertig geworden.

Pura Vida.