Von Hog Cay nach Double Breasted Cay

Kaum zu fassen, wir ankern schon über eine Woche vor Hog Cay / Ragged Islands. Vor der Weiterfahrt gilt es gemäß hiesiger Tradition noch, aus Treibgut ein Schild mit Namen, Schiffsnamen und Jahr zu fertigen und unter der Decke des Yachtclubs anzubringen. Wir haben Glück, ein blaues Stück Plastik kommt schon fast in der Form unseres Schiffslogos daher, das macht die Umsetzung einfacher:

Aber einen weiteren Tag schieben wir unsere Abfahrt hinaus, als die Nizhóní mit Michael und Leslie ankommt und wir uns beim abendlichen Sundowner im Hog Cay Yacht Club wunderbar unterhalten. Statt loszusegeln verbringen Ingo und ich am nächsten Tag viel Zeit auf der Nizhóní, einem spannenden Kohlefaser-Katamaran, den die beiden nach einem schweren Brandschaden gekauft haben und wieder auffixen.

Wir motivieren Michael, seinen Tauchkompressor zu reaktivieren und helfen ihm ein bisschen dabei, mit dem wunderbaren Effekt dass wir jetzt wieder gefüllte Tauchflaschen haben. Zum Sundowner gibt’s für die drei Crews auf der Easy-One Pizza und es wird ein langer schöner Abend.

Heute können wir dann noch unseren Beitrag zum neu angelegten Hike von der Middle Penn Bay zu dem Three Beach Trail leisten. Gemeinsam mit Karen kennzeichnen Wiebke, Andrea und ich den neuen verbindenden Pfad mit der üblichen Strandgut-Markierung.

Danach geht’s aber wirklich Anker auf, wir segeln gemeinsam mit der Amalia of London einen Bogen westlich um Maycock Cay und das Flach westlich von Margaret Cay herum und tasten uns dann unter Motor vorsichtig in den Ankerplatz vor Double Breasted Cay. So sind wir am Ende nur gut vier Meilen Luftlinie von unserem alten Ankerplatz entfernt, obwohl wir mehr als 11 Meilen zurückgelegt haben. Aber die dazwischenliegenden Flachwassergebiete sind teilweise selbst für unser Dinghy zu seicht, weiß wie der Strand heben sie sich einzelne Unterwasser-Sandrücken aus dem hell-türkisen Wasser ab.

Der eigentlich nur für einen Kaffee-Stop angelaufene Ankerplatz erweist sich als ruhiger als erwartet und so bleiben wir über Nacht.

Und auch hier hält das Abschnorcheln des Ankers im kristallklaren Wasser auf dem scheinbar öden Sandgrund wieder tierische Überraschungen bereit:

Ein Remora (Schiffshalterfisch) hat sich an Flora geheftet, zudem entdecke ich einen kleinen Bufalo-Kofferfisch und eine etwa 15 cm große Tulpenschnecke mit schönem gewundenen Gehäuse.

2 Gedanken zu „Von Hog Cay nach Double Breasted Cay

  1. Immer wieder faszinierende Fotos. 🏝
    Ich wünsche Ihnen weiterhin so tolle Eindrücke und unerwartete Begegnungen. ☀️

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