Fliwatüüt: Überraschungen

Überraschungen in der Luft, dem Wasser und an Land. So war’s heute. Wer sich noch an Robby, Tobby und das Fliwatüüt erinnert, hat schon mal die richtige Ahnung, obwohl: technisch sind wir noch nicht ganz so weit wie in dem WDR-Vierteiler von 1972 😉, eher FliWa und WaTüüt.

Die Gäste in dem Luxusressort neben unserem Ankerplatz reisen ziemlich ungewöhnlich an: ein Wasserflugzeug schwebt ein, landet mitten im Ankerfeld (ein Boot hat vorher Schwimmer, Schnorchler und SUPs an die Seite gescheucht). Das Wasserflugzeug macht an einer reservierten Boje fest.

Dann kommt ein Boot und holt die Gäste ab, fährt in Richtung Strand (einen Steg gibt’s allerdings nicht), klappt unter Wasser aus dem Bootsrumpf Raupen heraus und fährt damit den Strand hinauf, wo die Gäste aussteigen.

Starten und Landen wirklich mitten durch das Ankerfeld? Ja. Für das Video HIER klicken.

Aber das ist heute nicht die einzige Überraschung. Ja, das Wakeboarden auf dem Kiteboard hinter unserem Dinghy habe ich diesmal hinbekommen. Schwierig ist eigentlich nur, aus dem Wasser hoch zu kommen (da fehlt auch Florecita vielleicht doch das letzte Quäntchen Kraft für mein Gewichtsklasse), saust man erstmal dahin klappt sogar das Kurvenfahren ganz gut.

Die größere Überraschung wartet unter der Flora auf mich. Nach dem Schnorcheln mit Wiebke draußen am Riff denke ich, dass Unterwasserschiff könnte noch eine Putzeinheit vertragen und ich also mit dem Schnorcheln gleich weitermachen. Aber da unten macht schon jemand meinen Job: ein geschätzt etwa 80 cm langer Schiffshalter hat sich an unserem Kiel festgesaugt.

Als ich zu ihm hinunter tauche läßt er Kurz los und wechselt dann an Floras Rumpfunterseite. Es sieht so aus als würde er verkehrt herum schwimmen, aber die an eine Turnschuhsohle erinnernden Saugplatte ist tatsächlich aus dem Vorderteil der Rückenflosse umgebildet und befindet sich auf der Stirn.

Na gut, wenn er da putzen möchte lasse ich ihm den Vortritt 😁.

Das gibt mir die Zeit, Flora noch mal von oben zu betrachten, mangels Fliwatüüt allerdings per Drohne:

3 Gedanken zu „Fliwatüüt: Überraschungen

  1. …angesichts der weltweiten Problematik mit dem Virus klingt Fliwatüüt sehr albern. Wie so oft ist weniger mehr! Crew Elisa

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  2. Hallo Hans-Richard,
    für mich ist Fliwatüüt eine fröhlich stimmende sehr schöne Kindheitserinnerung, die ich mit einigen aus meiner Familie teile (die auch diesen Blog lesen und für dieses augenzwinkernde und als solches auch gekennzeichnete Zitat bestimmt war). An deren Reaktion habe ich beim Verfassen gedacht. Das es für Dich in Deiner aktuellen Situation der Betroffenheit von Ausgangsbeschränkungen albern wirken mag und Dir unangemessen erscheint tut mir leid. Mit dem Corona-Virus und seinen Auswirkungen habe ich mich in den letzten Blogbeiträgen schon (mal sehr, mal weniger intensiv) beschäftigt und wie Du Dir sicher denken kannst nimmt das auch in unseren Überlegungen großen Raum ein. Ich möchte trotzdem weiter versuchen, auch den schönen oder manchmal auch humorigen Dingen in unserem Blog Raum einzuräumen und hoffe dafür auf Verständnis.
    Ralf

    Gefällt 2 Personen

  3. Uns hat „Fliwatüüt“ ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und dafür danken wir Dir, denn deshalb lesen wir solche Blogs – zur Entspannung – ganz besonders in dieser schweren Zeit!

    Die einen schreiben unterhaltsame Texte, die anderen zeigen Fotos von lustigen Figuren. Macht weiter so und passt auf euch auf.

    SY MEGAERA

    Gefällt 1 Person

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