1. Tag der Atlantiküberquerunge

Wir sind gut losgekommen, gestern um 11.30 haben wir die Leinen in der Marina Mindelo gelöst. Die Düse zwischen Sao Nicolau und Santo Antao hat uns ein paar Kopfzerbrechen beschert, insbesondere weil sie begleitet wird von einer rund 50 sm langen Schwachwindzone hinter der hohen Insel Santo Antao. Durch beides mussten wir irgendwie durch. In der Düse hatten wir dann auch bis zu 37,7 kn Wind, aber eben von hinten und bei mitsetzender Tide. Nur mit ausgebaumter Fock sind wir dort gut hindurch gerauscht. Der Plan, der Schwachwindzone durch einen recht weiten Schlag nach Südwesten auszuweichen ist fast aufgegangen, in der Nacht hatten wir dann doch ziemlich wechselnde Winde (in Stärke und Richtung), unser schwächstes „Stundenetmal“ lag denn auch unter 4 sm. Aber das hat insgesamt nicht viel ausgemacht, das wirkliche Etmal (also die in den ersten 24 Stunden zurückgelegte Strecke) waren 171 sm und das trotz der vielen Segelmanöver heute nacht.
Und auch jetzt kommen wir ganz gut voran. An die hohe Atlantikwelle müssen wir uns erst wieder gewöhnen, ich durfte heute nacht mal wieder die Fische füttern, aber das ist ja auch nicht ungewöhnlich bei mir am Anfang einer längeren Tour. Jetzt wirds langsam besser, außerdem kommt auch die Sonne raus 😉

Per Iridium-Satellit gesendet, also ohne Bilder. Kommentare können wir erst wieder lesen und beantworten, wenn wir wieder in Landnähe sind und Internet haben.

Ein Gedanke zu „1. Tag der Atlantiküberquerunge

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