Passage nach Hawaii, Tag 2

Wieder ziemlich bedeckter Himmel und zunächst wenig Wind, aber immerhin segelbar. Die Strömung schiebt mit gut 2 Knoten, so dass die Fahrt über Grund tagsüber um die 5 kn pendelt, was wir vormittags mit mehreren Segelwechseln zu halten versuchen. Seit letztem Mittag steht jetzt aber der Code0. Wir laufen etwas südlicher, dort ist laut Vorhersage ein bisschen mehr Wind zu erwarten. Zum Abend diesmal keine Delfine, dafür aber eine Gabelschwanzmöve (auf Galapagos gesehen, mit den knallroten Ringen um die Augen), die sich auf unserem Solarpanel niederlässt und ausgiebig ihr Gefieder pflegt, bis sie sich mit Einbruch der Dunkelheit für ihre nächtliche Jagd davon macht.
Während der dritten Nachtwache (wir gehen ab 19.00 3-Stunden-Schichten) setzt leichter Nieselregen ein, danach frischt der Wind etwas auf und es wird eine flottere, gleichwohl wegen der nur flachen Wellen sehr ruhige Fahrt durch eine dann schöne Vollmondnacht.
Am Ostersonntagmorgen herrliches Wetter mit jetzt strahlend blauem Himmel und um die 8 kn wahrem Wind. Dazu noch ein Osterfrühstück mit Pfannkuchen und frischer Papaya – wunderbar!
Wegen der „Dunkelflaute“ der letzten beiden Tage und dem jetzt gerade laufenden Wassermacher (der pro Stunde etwa 38 Amp aus unserer Batteriebank zieht und dafür rund 50 l Frischwasser produziert) lief zur Stromproduktion für 2 3/4 Stunden der Dieselgenerator, aber der ist im Cockpit kaum zu hören.

Etmal: 146 sm, noch geschätzte 4.030 sm bis Hawaii.

Wir wünschen Euch allen ein frohes Osterfest!

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