Es ist soweit, Flora kommt mal wieder aufs Trockene. In WhangÄrei wird sie mit dem Travellift aus dem Wasser gehoben. Jedesmal aufs Neue ist das fĂŒr uns ein nervenaufreibender Moment. Aber die Mitarbeiter hier auf der Werft machen das etwa neunmal am Tag, fĂŒr sie ist es Routine. Per Headset sind sie miteinander verbunden. Ruhig und doch Ă€uĂerst aufmerksam gehen sie zu Werk. Die Gurte sitzen zunĂ€chst genau auf den Markierungen, aber dabei kommt Floras Vorstag ziemlich nah an den QuertrĂ€ger des Travellifts. Lieber noch mal schauen: zum Log-Lot-Geber hat der vordere Gurt noch ĂŒber einen Meter Platz. Also noch mal ins Wasser und den Gurt einen halben Meter versetzen, jetzt passt es oben besser mit dem Vorstag.
Raus, mit Hochdruck das Unterwasserschiff abstrahlen und dann die Fahrt ĂŒbers WerftgelĂ€nde zum Stellplatz mit stehendem Mast absetzen und den Lagerbock anpassen. Das alles klappt noch, bevor der Regen einsetzt.
WĂ€hrend wir danach drinnen mit Bootsarbeiten und Vorbereitungen fĂŒr die Zeit âon the hardâ beschĂ€ftigt sind, fĂ€ngt es aber krĂ€ftig an zu pladdern. Und dabei bleibt es bis in den Abend hinein. Bis zum Heimflug haben wir uns ein AirBnB gegönnt um nicht auf der Bootsbaustelle zu wohnen und fĂŒr jeden Toilettengang ĂŒber die Leiter hinabsteigen zu mĂŒssen. Eigentlich haben wir von unserer kleinen AirBnB-Wohnung hoch auf einem HĂŒgel ĂŒber der Stadt einen schönen Blick ĂŒber WhangÄrei. Nicht touristisch gestriegelt, sondern eben ĂŒber Einkaufszentren und Industriegebiet hinweg, aber man kann auch die goldene Kuppel des Hundertwasser-GebĂ€udes im Zentrum ausmachen und die grĂŒnen Berge hinter der Stadt rahmen das ganze durchaus malerisch ein. Heute allerdings nicht:
Was fĂŒr ein wunderbares Revier. Auch wenn wir gerne lĂ€nger an einem einmal gewĂ€hlten Ankerplatz bleiben, wollen wir unseren GĂ€sten doch auch etwas Abwechslung bieten. Hier in der Vavaâu-Gruppe fĂ€llt das leicht. Die traumhaften AnkerplĂ€tze liegen nahe beieinander und selbst zum Hauptort ist es meist nur ein kurzer Schlag.
FĂŒr eine Nacht stoppen wir am Ankerplatz #6 (Mala). Wir sind begeistert vom Schnorcheln an den kleinen Felsinselchen, viel bunter Korallenfisch, MorĂ€nen, Anemonen und damit auch Clownfische, das alles in kristallklarem Wasser.
#6
Beim Abduschen nach dem Schnorcheln gibtâs allerdings eine unangenehme Ăberraschung: nur ganz kurz kommt noch Wasser. Hm. Die Tankanzeige steht auf voll, die Pumpe macht allerdings ein seltsames GerĂ€usch. Also dann muss wohl eine Ersatzpumpe ran, die hatten wir allerdings auch wegen viel zu hĂ€ufigem Anspringen ausgetauscht und eigentlich nur als TeiletrĂ€ger behalten. Jetzt macht sie kurzfristig mehr Druck und bringt den Wasserhahn zum Sprötzeln, mehr aber auch nicht. Sollte die Tankanzeige klemmen und der Tank leer sein?
Wir stellen den Wassermacher an und motoren zum Ort. Wir holen unsere gefĂŒllte Gasflasche ab, auĂerdem die neuen Crew-Shirts. Und wir fĂŒllen die VorrĂ€te auf. AuĂerdem finden wir beim SchiffsausrĂŒster noch eine neue 12V Druckwasserpumpe – super, zumindest ein funktionierendes Backup. Einbauen brauchen wir sie noch nicht, mit dem jetzt wieder gefĂŒllten Frischwassertank funktionieren Dusche und WasserhĂ€hne wieder. Das bedeutet allerdings, dass wir den Salontisch ausbauen und die Bodenbretter losschrauben mĂŒssen. Nur so kommen wir an die Inspektionsluke fĂŒr den Wassertank und können die klemmende Tankanzeige wieder gĂ€ngig machen. Emma und Claas werden natĂŒrlich zur Bootsarbeit mit eingespannt.
Zur Belohnung gibt es Abends im âBasqueâ ein Abschiedsessen mit Bonnie und Bob von der Scout. Die beiden wollen weiter nach Fiji und werden wohl das nĂ€chste passende Wetterfenster nehmen. Da sie in Fiji aber lĂ€nger bleiben werden, treffen wir sie hoffentlich dort im FrĂŒhsommer 2026 wieder.
Wir verholen am nĂ€chsten Morgen ein weiteres Mal, jetzt zum Ankerplatz #16 an der Insel Vakaâeitu. Auf dieser privaten Insel lebt nur eine zehnköpfige Familie. Am Strand treffen wir Dorothy mit zwei ihrer drei Kinder. Sie begrĂŒĂt uns freundlich und erlaubt uns bereitwillig, auf ihrer Insel herum zu wandern. Wir melden uns auch gleich fĂŒr das âTongan Feastâ an, das hier am Ende der Woche stattfinden soll.
ZurĂŒck am Dinghy erwartet uns eine Ăberraschung: direkt am Strand schlĂ€ngelt sie sich schwarz weiĂ geringelt im flachen Wasser: das sieht nach einer hochgiftigen gebĂ€nderten Seeschlange aus.
WĂ€re allerdings nicht sehr gefĂ€hrlich fĂŒr uns, denn diese gut einen Meter langen Schlangen haben ein so kleines Maul, dass sie Menschen eigentlich kaum beiĂen könnten. Und – wichtiger – das Tier sieht wirklich nur sehr Ă€hnlich aus. TatsĂ€chlich bedient sich hier ein gebĂ€nderter Schlangenaal der Mimikry. Er imitiert in seiner Erscheinung weitgehend die Seeschlange, ist aber komplett harmlos. Erkennbar ist er vor allem an der Zeichnung am Kopf (Auge im weiĂen Bereich) und an den gelegentlich vorkommenden schwarzen Punkten in den weiĂen Bereichen. Das musste ich allerdings erst mal nachschlagen. Diese Schlangenaale lieben flache sandige FlĂ€chen in Lagunen und Riffen, aber es ist trotzdem der erste seiner Art, den wir sehen.
Auch der heutige Morgen bringt uns Tiere direkt ans Schiff. Als wir wach werden, hören wir rund um die Flora herum in kurzen AbstĂ€nden ziemlich heftiges Plantschen. Ein Schwarm kleiner Fische sucht unter unserem Boot Schutz. Diverse Raubfische versuchen sie vom Rumpf weg an die OberflĂ€che zu treiben, wo sie sich leichter jagen lassen. Die ins Wasser gehaltene GoPro enthĂŒllt, dass neben Dicklippen-Makrelen einige Blauflossenmakrelen und auch mehrere kleine Thunfische (Wavyback-Skipjacks) zu den JĂ€gern gehören.
Einige Noddie-Seeschwalben, vor allem aber eine Menge an Schwarznacken-Seeschwalben nutzen die Gelegenheit, um die aus ihrem Versteck getriebenen kleinen Fische von oben anzugreifen.
Es ist insgesamt ein langanhaltendes ordentliches Spektakel. Die uns als Zuschauern gebotene Unterhaltung passt ja eigentlich auch gut zu einen Ankerplatz, der ein wenig an ein natĂŒrliches Amphitheater erinnert.
Der zweite Tag der Passage beginnt wie der erste, ziemlich rau. Das fordert leider auch Tribut, eine besonders fiese Welle schĂŒttelt die Flora durch und die halbkardanische Halterung bricht. FĂŒr die Nichtsegler: diese Halterung sorgt dafĂŒr, dass der Herd und damit die darauf befindlichen Pfannen und Töpfe in der Horizontalen bleiben, auch wenn das Boot von einer Seite zur anderen schaukelt.
Eigentlich wirkt der Herd nur etwas schief und er schwingt halt nicht mehr. Bei nĂ€herer Betrachtung mĂŒssen wir aber erkennen, dass die fest am Herd selbst verbaute linke Schwingachse gebrochen ist. Auf dieser Seite ist der Herd dadurch heruntergesackt und hat sich im Schacht verkantet.
Immerhin, dadurch laufen wir nicht Gefahr, dass uns der schwere Herd durch das Schiff fliegt.
Zum GlĂŒck wird der Seegang im Laufe des zweiten Tags auch langsam ruhiger, das Segeln angenehmer. Und nach nur etwa 52 Stunden sind wir auf Tonga angekommen, machen am Gouvernement Dock in Neiafu fest (in Tongas nördlicher Vavaâu-Gruppe).
Das âTonga Customs Advance Notice of Arrivalâ hatten wir wie gewĂŒnscht schon vorab per Email ĂŒbermittelt, trotzdem sind fĂŒr Zoll, Health und Immigration nochmal 8 Seiten Papier auszufĂŒllen. Aber das ganze Prozedere geht recht flott und die Officer sind freundlich.
Wir verholen uns ein kleines StĂŒckchen weiter in die Bucht und finden auch noch eine freie Mooring. Auf dem Weg sehen wir schon einige bekannte Yachten. Ganz besonders freuen wir uns, am Abend noch mit Heather und Jim von der Kavenga unser Ankommensbier trinken zu können.
Die beiden hatten wir zuerst auf Vancouver Island in Kanada getroffen und danach noch mehrfach unterwegs in den USA und in Französisch-Polynesien.
Am nĂ€chsten Tag widmen wir uns dem Saubermachen und AufrĂ€umen der Flora, der Wieder-Inbetriebnahme des Wassermachers und natĂŒrlich dem dringenden Projekt âHerdâ.
Der Ersatzteilefinder beim maritimen Versandhandel SVB versorgt uns mit einer Oxplosionszeichnung, das kaputte Teil ist aber leider nicht bei SVB erhĂ€ltlich. Kein Wunder, es ist fest mit der Seitenwand des Herdes vernietet. Also bauen wir den Herd aus und nehmen ihn auseinander. Wir können nur improvisieren. Die Seitenwand bringe ich mit dem Dinghy zu einem verfallenen Dock in der NĂ€he. Dort richtet der Funkenflug keine SchĂ€den an, als ich mit der Akkuflex die Vernietung von der Edelstahlwand entferne. Wieder an Bord kann ich den restlichen Niet ausschlagen und das Loch auf die GröĂe einer 8ter Senkkopfschraube vergröĂern, auf der Innenseite mit groĂer Unterlegscheibe und Muttern gekontert. Den Herd wieder zusammenbauen, dabei auch gleich die Mechanik der Frontklappe reparieren. Der Senkkopf kann dann von oben in die Halterung im Herdschacht rutschen, so die Theorie.
Wunder ĂŒber Wunder, die Kardanik funktioniert wieder. Mal schauen wie lange, aber fĂŒrs erste sollte es gehen.
Von Tonga haben wir noch nicht viel gesehen, aber das kommt jetzt.
Es ist noch dunkel, als wir aufstehen. Um 6:30 lösen wir das Spinnennetz der Leinen, mit denen Flora so lange hier in Apia vertĂ€ut war. Das Ablegemanöver klappt gut, obwohl unsere Motorschaltung immer noch hakt. Ăber Standgas hinaus können wir nur entweder vorwĂ€rts oder rĂŒckwĂ€rts gehen, das Umschalten dazwischen funktioniert nur mit einem Griff in die SteuersĂ€ule hinein (wofĂŒr ein Instrumentenpanel losgeschraubt sein muss). Eine neue Schaltmechanik haben wir aus Deutschland mitgebracht, aber noch nicht installiert, weil sich die alte nicht so recht lösen will. Da möchten wir zur Sicherheit jedenfalls eine Werft in der NĂ€he haben fĂŒr den Fall, das wir das Ganze bei einem Reparaturversuch verschlimmbessern.
Von der Windrichtung her passt das Wetterfenster, allerdings sind durchaus starke Böen angesagt. Ăhnlich sieht es bei den Wellen aus. Die Richtung stimmt, aber bei gut 2,5 m Höhe und nur 8 Sekunden Frequenz.
Und so kommt es auch. Wir sind schnell unterwegs, aber so richtig angenehm sind die Bedingungen nicht. Zweimal erwischen uns Schauerböen bis 38 kn (8 Bft), aber Flora schlÀgt sich gut.
Bei dem Geschaukel liegen wir fast nur herum und schlafen viel.
Etmal in den ersten 24 Stunden unter gnÀdiger Hilfe der mitsetzenden Strömung 190 sm.
Was machen wir eigentlich so die ganze Zeit hier in Apia? Das fragen wir uns manchmal selbst, denn die Tage scheinen so schnell vorbei zu fliegen.
ZunĂ€chst mal nutzen wir die Zeit, um von der vergleichsweise guten Versorgungslage zu profitieren. Insbesondere der âLucky Foodâ-Supermarkt bietet eine recht gute Auswahl und ĂŒberrascht uns gelegentlich mit lange nicht gesehenem: Brokkoli und Blumenkohl zum Beispiel. Und Lamm – wir kommen Neuseeland nĂ€her. Aber nicht nur Lebensmittel kaufen wir ein. Im âBluebird – Lumber and Hardwareâ-Baumarkt finden wir neue wasserabweisende Kissen fĂŒrs Cockpit, diversen Kleinkram und – nicht ausgestellt sondern versteckt in der Glaskabine des Marktleiters – einen neuen Starlink-Mini. Das freut uns ganz besonders. Zwar funktioniert unser Starlink (Gen. II Dishy) an Floras Heck wirklich gut, aber er ist leider extrem energiehungrig. Etwa 10 Ampere verbraucht er pro Stunde, verdoppelt damit ungefĂ€hr unseren Grundverbrauch. Der kleine Starlink Mini sollte sich ungefĂ€hr mit der HĂ€lfte begnĂŒgen, das wĂ€re dann tatsĂ€chlich eine immense Verbesserung. Und zugegeben haben wir uns an die durch Starlink-Satelliten-Internet eröffneten Online-Möglichkeiten selbst an entlegenen Orten und auf hoher See so gewöhnt, dass wir gerne ein Backup hĂ€tten. Der Starlink Mini ist nur etwa so groĂ wie eine DIN A4 Seite und benötigt keinen zusĂ€tzlichen Router, kann theoretisch sogar ĂŒber einen leistungsstarken USB-C Anschluss versorgt werden. Wir haben ihn hier im Hafen erst einmal provisorisch unter dem Vorschiffsluk platziert und sind mit seiner Leistung mehr als zufrieden.
Allerdings mĂŒssen wir uns fĂŒr den Einsatz auf See noch eine gute Befestigung ĂŒberlegen. Scheibenbefestigungen mit SaugnĂ€pfen gibts zwar online, aber die haben wir hier in den GeschĂ€ften noch nicht gefunden. Improvisation ist mal wieder gefragt.
So auch bei der Reparatur unserer Solarpanel, quasi auf der umgekehrten Seite: wie kommen wir zu Energie.
Auf Bora Bora hatte ja eine 42 kn Böe den nach inzwischen 7 Jahren mĂŒrbe gewordenen NĂ€hten unserer guten SunWare-Solarpanele den Rest gegeben und sie vom Bimini (dem Sonnenschutz ĂŒber dem Cockpit) gerissen. Die Solarpanel selbst sind heil geblieben und funktionstĂŒchtig. Aber der angenĂ€hte Stoff ist bei einem Panel ganz, bei den anderen teilweise abgerissen. Dabei sind auch ein paar Tenax-Knöpfe aus dem Bimini gefetzt und haben Löcher hinterlassen.
Durch den Kunststoffrand der Panel können wir mit unserer einfachen (Haushalts-) NĂ€hmaschine nicht nĂ€hen. Segelmacher können das mit ihren krĂ€ftigen Maschinen, aber leider gibts auf Samoa keinen Segelmacher. Wie so oft ist auch hier die Noforeignland-App eine groĂe Hilfe. Mit ihr machen wir einen Polsterei-Betrieb ausfindig, der auch Notreparaturen an Segeln durchfĂŒhrt. Mit dem Taxi fahre ich zum am Stadtrand gelegenen Unternehmen. Im GepĂ€ck habe ich neben den Panels auch Sunbrella-Stoff fĂŒr die Reparatur.
Joseph probiert zunÀchst in meinem Beisein aus, ob er durch die Panel nÀhen kann. Das klappt, und so lasse ich ihm die Sachen da. Zwei Tage spÀter kann ich sie repariert wieder abholen.
Preiswert ist das Ganze auch noch und so entschlieĂen wir uns, das Bimini nochmal komplett abzubauen und von ihm reparieren und verstĂ€rken zu lassen. Zwei weitere Taxifahrten an den Stadtrand von Apia, aber Taxifahrten sind hier ausgesprochen gĂŒnstig, einfach zwischen 5 und 10 Tala (etwa 1,70 bis 3,30 Euro). Und der Taxifahrer wartet gerne, um auch die RĂŒckfahrt mitzunehmen. Die Tenax-Knöpfe schraube ich vorher ab und schlage sie hinterher neu ein. Das funktioniert gut und so hat Flora wieder eine etwas bessere Energieversorgung.
Insgesamt haben wir theoretisch 830 Wattpeak an Solar, davon 430 durch das groĂe Panel auf den Davits an Floras Heck.
Weitere 400 Wattpeak könnten die Solarpanel auf dem Bimini liefern. Die jetzt wieder einsatzfĂ€higen SunWare-Module steuern ja seit Jahren zuverlĂ€ssig 200 Wattpeak bei. Die semiflexiblen sind zwar nicht ganz so effektiv wie das feste Panel auf den Davits, aber immerhin. Ein ziemlicher Reinfall dagegen sind die (deutlich billigeren) SunBeam-Panel. FĂŒr diese hatten wir erst letzten Oktober in Tahiti von einem Segelmacher eine Befestigung mit ReiĂverschĂŒssen und Klett auf dem Bimini machen lassen. Aber schon jetzt liefert eines der Panel gar keine Leistung mehr, zudem werden beide Panel an der OberflĂ€che so matt, dass auch die Leistung des zweiten Panels jedenfalls beeintrĂ€chtigt ist.
Da werden wir uns wohl im Winter in Neuseeland auf die Suche nach einem hochwertigeren Ersatz machen mĂŒssen.
Und was gibtâs sonst noch so an Bootsarbeiten? Wir nehmen alle VorhĂ€nge ab, behandeln sie gegen Spak und waschen sie. Danach holen wir uns FingerkrĂ€mpfe beim WiederaufhĂ€ngen, weil gefĂŒhlt hunderte kleine Haken verdeckt durch die Ringe in den Schienen an den Fenstern gefĂ€delt werden mĂŒssen. Und wir betreiben im Motorraum Ursachenforschung fĂŒr die Ăberhitzung des Generators. Genau genommen schlieĂen wir einige mögliche Ursachen aus. Der Impeller ist ok, die SchĂ€uche sind es auch. Das Leck scheint in der Seewasserpumpe selbst zu liegen und auch der WĂ€rmetauscher muss ausgebaut und gereinigt werden. Wir bleiben also bis Neuseeland wohl erstmal ohne Dieselgenerator, aber das ist nicht weiter schlimm.
AuĂerdem wird das Schiff mal wieder ausgiebig mit SĂŒĂwasser gewaschen, ein Luxus hier am Steg im wasserreichen Samoa.
Zwischenstopp auf Maupihaâa. Wir haben zwar in Bora Bora ausklariert und sind zu den Cook Inseln aufgebrochen, aber eine kleine Komplikation gibt es dann doch noch. Der Dieselgenerator quittiert den Dienst mit der Fehlermeldung âMotor Tempâ. Die Nachschau unter der Schallschutzhaube zeigt eine ziemliche Sauerei: offenbar ist Salzwasser herumgespritzt und auf dem heiĂen GehĂ€use verkrustet. Sieht nach einem heftigen Problem mit der Seewasserpumpe des Generators aus.
Das ist doppelt blöd. Zum einen haben wir dafĂŒr kein Ersatzteil, zum zweiten kommt der Defekt zur Unzeit, weil ja auch ein Teil unserer Solarpanel derzeit nicht einsatzfĂ€hig ist. Stromsparmodus ist angesagt. Dramatisch ist das nicht, die KĂŒhlschrĂ€nke bleiben an, der Autopilot auch. Immerhin haben wir noch 500 WP an Solar, den Windgenerator und natĂŒrlich zur Not auch noch die Lichtmaschine vom Motor.
Wir machen einen Zwischenstopp auf Maupihaâa, einem kleinen Atoll etwa 130 Seemeilen westlich von Bora Bora. Der Generator wird soweit möglich von der Salzverkrustung befreit und der Schaden nĂ€her begutachtet. Das Problem könnte von einem Defekt der Dichtung an der Welle der Seewasserpumpe herrĂŒhren, nĂ€heres lĂ€sst sich so noch nicht sagen. Auch nicht, ob FolgeschĂ€den durch Ăberhitzung aufgetreten sind.
Hilft ja jetzt nix. Zur Ablenkung genieĂen wir das wunderschöne Maupihaâa.
Morgen gehtâs dann gleich wieder weiter. Der mit nur zwanzig Metern Durchfahrtbreite extrem enge und ziemlich strömungsreiche Pass wird uns hoffentlich genauso problemlos wieder aus dem Atoll herauslassen, wie wir (bei drei Knoten Gegenstrom) hereingekommen sind.
Und dann sollten es etwa 60 Stunden Fahrt bis nach Aitutaki auf den Cook Inseln sein, sofern alles glatt lĂ€uft. Wind- und Wellenvorhersage sehen gut aus. Wegen des Stromsparmodus wird das Starlink meistens aus sein, Positionsupdates (und natĂŒrlich auch BlogbeitrĂ€ge) können sich also eventuell ein bisschen verspĂ€ten.
Es ist ein chaotisches Auf und Ab wie bei den brechenden Wellen auf dem Riff. Eigentlich wollten wir schon lÀngst in Bora Bora sein. Aber nein, zunÀchst mal hat die Technik etwas dagegen.
Die vordere Toilette (in Elisas Bad) macht seltsame GerĂ€usche. Sollte die Zerhackerpumpe etwa wieder den Geist aufgeben? Das wĂ€re blöd, im Moment haben wir dafĂŒr keinen Ersatz mehr an Bord. Bevor ich das WC auseinandernehme (eine SchâŠ-Arbeit!) prĂŒfe ich sicherheitshalber, ob die Duschabsaugpumpe funktioniert, die bei der zu erwartenden Sauerei immerhin den flĂŒssigen Sumpf im Bad trockenlegen wĂŒrde. Das gibtâs doch nicht. Vor ein paar Tagen hat sie noch funktioniert, jetzt verweigert sie den Dienst. Diese einfache Pumpe ist eigentlich extrem unanfĂ€llig. Aber, hilft ja nix:
Bootsyoga ist fĂ€llig, um die hinten im unteren Schrankfach versteckte Pumpe abzubauen. Auseinandernehmen, sĂ€ubern, zusammensetzen, mit weiterem Bootsyoga wieder einbauen. Funktioniert wieder. Ok, dann können wir uns jetzt ums WC kĂŒmmern. Erst mal den Schlauch zwischen Zerhackerpumpe und Seeventil ausbauen. Der endet im gleichen Schrank und der ist ja jetzt jedenfalls schon mal leer gerĂ€umt. Hm, ein paar kleinere Verstopfungen, immerhin nicht ganz dichtgesetzt. AuĂenbords ausschlagen, durchspĂŒlen, sieht wieder frei durchgĂ€ngig aus. Nach Einbau hört sich das Bordklo auch wieder besser an, aber Tropfen an der Zerhackerpumpe sorgen trotzdem noch fĂŒr Bedenken. Kriegen wir auf Raiatea vielleicht Ersatz? Immerhin gibt es einen kleinen BootsausrĂŒster-Laden. Nur: der hat Sonntags natĂŒrlich nicht offen.
Trotzdem, wir verholen von Tahaâa nach Raiatea. Sind gleich Montag frĂŒh beim BootsausrĂŒster, aber der hat kein passendes Ersatzteil, kann auch nicht kurzfristig aus Papeete eins fĂŒr unsere elektrische Toilette besorgen. Dann halt nicht. Ein Schlechte-Laune-Tag. Wir kaufen noch ein paar Lebensmittel im gut sortierten Supermarkt ein, dann folgt der nĂ€chste Startversuch nach Bora Bora.
Weit kommen wir nicht. Es ist dann doch schon wieder etwas spĂ€ter geworden und als auch noch schlechtes Wetter aufzieht und gleichzeitig die Frischwasserpumpe ihren Dienst einstellt, legen wir uns kurzerhand bei der Perlfarm im SĂŒdwesten von Tahaâa an eine Boje. Die nĂ€chste Pumpe! Diesmal im Motorraum. Zum GlĂŒck stellt sich heraus, dass nur der Vorfilter der Pumpe ein kleines Leck hat und Luft zieht. Ersatz ist an Bord, dieses Problem scheint erledigt. Wir schnaufen erstmal durch. Tut uns ganz gut und zum Abend schaut sogar die Sonne wieder heraus. Ein gutes Zeichen?
Scheinbar ja, denn am nĂ€chsten Tag hat sich das Wetter spĂŒrbar gebessert. Statt in strömendem Regen segeln wir nun bei bestem Gennakerwetter die rund dreiĂig Meilen von hier sĂŒdlich um Bora Bora herum zum dortigen Pass und weiter zum Bojenfeld am Motu Toopua.
Das Riff um Bora Bora prĂ€sentiert sich dabei durchaus imposant âŠ
⊠aber die Passdurchfahrt ist dann völlig unproblematisch und der Ankerplatz einfach traumhaft.
Der Plan steht: um vier Uhr nachmittags wollen wir aus der Cooks Bay in Moorea auslaufen. Eine Nachtfahrt hinĂŒber nach RaâiÄtea, etwa 100 Seemeilen. Das sollte eine nach der Vorhersage gĂŒnstigen Wind und auch gute Wellenbedingungen bedeuten. So hat es Elisa in ihrer eigenstĂ€ndigen Planung herausgearbeitet und es deckt sich mit dem, was Wiebke und ich den Wetterberichten entnommen haben. Fein.
Nur: um zwei Uhr nachmittags schalten wir die Instrumente ein. Keine Anzeige auf Logge (Gechwindigkeitsmesser fĂŒr die Fahrt durchs Wasser) und ebenfalls keine Anzeige auf dem Lot (Tiefenmesser). Nur Striche. Immerhin, die Windanzeige funktioniert, gibt allerdings nur den scheinbaren Wind an. Auch auf dem Plotter und dem Bordcomputer kommen keine NMEA-Daten vom Airmar-Tridata-Geber an (er misst eigentlich zudem auch die Wassertemperatur). Könnte am Kabel liegen, also irgendwo zwischen Vorschiff und den Anzeigen. Oder der Geber ist der ĂbeltĂ€ter, bloĂ haben wir den erst vor zwei Jahren in Kanada ausgetauscht, weil die Temperaturanzeige verrĂŒckt spielte. Hm, hilft ja nix. Bekommt Elisa gleich einen weiteren Einblick ins praktische Boots(arbeits)leben, es ist natĂŒrlich auch nicht der Erste in ihrer Zeit hier an Bord.
Also das vorderste Bodenbrett losschrauben, sonst kommen wir an die NMEA-Verkabelung des Gebers nicht heran. Zum GlĂŒck habe ich den alten Geber noch aufbewahrt. Allerdings gut versteckt im Vorschiff unter Elisas Koje. Also wird das gesamte Schiff erstmal ins Chaos gestĂŒrzt.
Nachdem der alte Geber herausgekramt ist, schlieĂe ich ihn erst einmal trocken an den NMEA-Backbone an, drehe am Paddelrad und ⊠bekomme eine Geschwindigkeit auf der Anzeige. Tiefe noch nicht, aber der Geber ist ja auch noch nicht im Wasser.
Also den neueren Geber ziehen (dabei kommt ein wenig Wasser in die Bilge) und den alten wieder einbauen. Funktioniert, bis auf die Anzeige der Wassertemperatur, aber die ist entbehrlich. Alles wieder aufrÀumen. Abfahrt dann immerhin trotzdem um 16.15 Uhr. Puh.
DafĂŒr wird es dann aber wie erhofft eine wunderbare Nachtfahrt. Mit HeranfĂŒhren von Elisa an die Nachtwachen, mit gutem Segelwind und ĂŒberwiegend mit Sternenhimmel (ja, wir sehen den RĂŒckgrat-Gecko trotz Vollmond in voller Schönheit).
Und unser neuer Ankerplatz im SĂŒdosten von RaâiÄtea sorgt ebenfalls fĂŒr Begeisterung:
Das Paddelboard wird aufgeblasen. Ausgiebig geschnorchelt, gesprungen, geschwommen. Und relaxt.
Seit ĂŒber drei Jahren segeln wir jetzt schon im Pazifik, im MĂ€rz 2022 hat Flora den Panamakanal passiert. Danach ging es ĂŒber Galapagos und Hawaiâi zum bisher nördlichsten Punkt unserer Reise, nach Alaska. Und jetzt sind wir schon seit einem guten Jahr in Französisch Polynesien, im MĂ€rz 2024 kamen wir auf dem Gambier-Archipel und damit der bisher sĂŒdlichsten von uns bereisten Region an.
Und jetzt? Ein wenig bleiben wir noch in Französisch Polynesien, aber nach einem knappen halben Jahr in den flachen Atollen der Tuamotus heiĂt es, von einer weiteren Inselgruppe Abschied zu nehmen. Es ist schön, dass wir unseren Freunden Karen und Steve vorher noch ein paar Highlights der Tuamotus zeigen können.
Von Fakarava aus gehtâs zunĂ€chst hoch nach Toau.
Herrliches sportliches Segeln und dann ebenso wunderbares Schnorcheln im Coral Garden.
Ein Hike zum AuĂenriff mit seinen Tide-Pools, in denen wir bei Ebbe herumwaten, Seesterne, Krebse und Fische beobachten, darunter gleich mehrere MurĂ€nen.
Das Wetter spielt mit, auch zurĂŒck nach Fakarava und durch die Lagune hinunter zum SĂŒdpass können wir segeln. Ein Tauchgang an der Wall of Sharks fĂŒr Steve und mich, âŠ
⊠Driftschnorcheln fĂŒr Karen und Wiebke. Und am nĂ€chsten Tag noch zwei weitere SchnorchelgĂ€nge im SĂŒdpass fĂŒr uns vier, einmal auf der West-, einmal auf der Ostseite. Beide haben ganz unterschiedliche Reize und beide sind einfach fantastisch.
Ganz nebenbei darf Elektriker Steve bei uns an Bord natĂŒrlich auch arbeiten, er hatte mehrfach danach gefragt.
Erfolgreich kĂŒmmern wir uns gemeinsam um ein Problem mit unserem EmpirBus-System (natĂŒrlich im schwer zugĂ€nglichen Knotenpunkt unter unserer SpĂŒle) und um den Austausch der Kondensatoren unseres Generators, der zuvor die Spannung nicht mehr konstant halten wollte.
ZurĂŒck im Hauptort Rotoava treffen wir bei einem unserer SpaziergĂ€nge auch Jakob wieder, der uns gleich erkennt. Bereitwillig zeigt er auch Karen und Steve noch einmal den Prozess der Kopra-Herstellung und er lĂ€sst es sich auch nicht nehmen, uns wieder mit frischen TrinknĂŒssen zu versorgen.
Ăberhaupt, Rotoava mit seinen freundlichen Bewohnern und den herrlichen Blicken auf die Lagune macht uns den Abschied nicht leicht.
Aber es hilft ja nichts. Die kurze Urlaubszeit unserer Freunde ist um, mit dem Dinghy bringen wir Karen und Steve zum Flughafen.
Und wir? Ein kurzes Wetterfenster fĂŒr die Fahrt nach Papeete tut sich auf, danach soll ein System weit im SĂŒden hohe Wellen und einigen Regen zu uns hinaufschicken. Noch am Nachmittag lichten wir den Anker. TschĂŒss Tuamotus, es geht westwĂ€rts. TatsĂ€chlich können wir nach anfĂ€nglichem Motoren durch die erste Nacht fast die gesamte Strecke herrlich segeln, selbst die Squalls verschonen uns weitgehend und bescheren uns nur ein paar schöne Regenbögen.
Erst in der zweiten Nacht, bei der Ansteuerung von Tahiti, verschlechtert sich das Wetter zusehends.
Im Morgengrauen begrĂŒĂt uns Papeete dann mit Weltuntergangsstimmung. Kaum am Ankerplatz angekommen will es dann auch gar nicht mehr aufhören zu regnen.
Nicht zu fassen, wir sind schon seit einer Woche im Tahanea-Atoll. Vom ersten Ankerplatz am Pass haben wir die Flora nach zwei Tagen in den SĂŒdosten des Atolls verholt, denn inzwischen hat sich relativ konstant östlicher Wind eingestellt.
Fast unnötig zu erwÀhnen, auch dieser Ankerplatz ist schlichtweg traumhaft:
Wir verbringen ruhige Tage mit Schnorcheln, SUP, Wingfoilen âŠ
⊠und einigen Arbeiten dazu. Leider ist der Schlauch (=Bladder) im Strut geplatzt. Das ist der mittlere Teil des Wingfoils, an dem auch die Griffe befestigt sind. Unsere Freundin Katrin wird in gut zwei Wochen zu Besuch kommen, sie bringt Ersatz mit. Bis dahin allerdings möchte ich nicht warten. Zum GlĂŒck lĂ€sst mich Ralph von der Lille Venn nicht nur seinen Wing benutzen, sondern zeigt mir auch, wie ein Bladder repariert werden kann. Bei einem kleinen Loch wĂ€re das vergleichsweise einfach. Bei der an einer SchweiĂnaht geplatzten Bladder allerdings zeigen sich unsere gemeinsamen Reparaturversuche zunĂ€chst von eingeschrĂ€nktem Erfolg. Ich kann den Wing wieder benutzen, muss ihn aber alle zehn Minuten wieder aufpumpen. Nicht sehr praktikabel. Erst nach dem fĂŒnften Reparaturversuch (zweimal SchweiĂen mit dem Vakuumierer, dreimal Flicken aufkleben und eine Nacht trocknen lassen) ist – oh Wunder – die Bladder tatsĂ€chlich wieder dicht.
Zwei andere Reparaturen beschÀftigen uns ebenfalls einige Zeit. Beide betreffen die Elektrik auf Flora, nicht eben unsere SpezialitÀt.
Zum Einen verweigert unser AIS mal wieder die Sendefunktion. Es zeigt uns zwar die Positionen der anderen Boote um uns herum (so sie mit AIS ausgerĂŒstet sind) wunderbar an, wir selbst senden aber nicht, obwohl wir den Sendemodus eingeschaltet haben. Die Fehlersuche fördert eine im Plus-Kabel zusĂ€tzlich verbaute Sicherung zu Tage, bei der zwar der Sicherungsfaden noch intakt ist, das GehĂ€use jedoch ziemlich angeschmolzen.
Austausch des Kabels nebst Sicherungshalterung und Sicherung: unser AIS sendet wieder.
Nicht ganz so einfach lĂ€sst sich das zweite Problem beheben, das zudem auch schwerwiegender ist: nachdem unsere beiden KĂŒhlschrĂ€nke zuletzt immer mal wieder zickten (die unter dem Bodenfach in einem Schrank in der Pantry eingebauten Kompressoren sprangen kurz an, gingen aber binnen weniger Sekunden wieder aus).
Nach einiger Zeit funktionierten sie dann aber wieder. Jetzt jedoch quittieren zeitgleich beide KĂŒhlschrĂ€nke komplett ihren Dienst. Gar nicht gut. Wir vermuten einen Zusammenhang mit einem Fehler im elektronischen Schaltpanel des EmpirBus-Systems, denn das lĂ€sst uns derzeit die MotorraumentlĂŒfting nicht einschalten und die KĂŒhlschrĂ€nke nicht ausschalten, diese beiden Schalter sind in ihrer Funktion âeingefrorenâ, alle ĂŒbrigen Schalter funktionieren zum GlĂŒck noch.
Auch hier warten wir auf Katrin, sie wird ein Ersatzpanel im GepĂ€ck haben. Aber auf die KĂŒhlschrĂ€nke können wir bis dahin nicht verzichten.
Probehalber verlegen wir direkt von der Batterie eine Stromleitung zu den Kompressoren. Die Plus-Leitung bringt keine Besserung, aber als wir die Minusleitung verlegen (und damit den Schalter am Panel ĂŒberbrĂŒcken) laufen beide KĂŒhlschrĂ€nke wieder normal, auch die Thermostate funktionieren. So weit, so gut. Aber bei der âfliegendâ durch das Schiff verlegten provisorischen Leitung kann es natĂŒrlich nicht bleiben, das Kabel muss ordentlich durch KabelschĂ€chte unter den Bodenbrettern verlegt werden. Also Bodenbretter von der KĂŒche durch den Salon, am Kartentisch vorbei und in der AchterkajĂŒte los schrauben, drunter sauber machen, Kabel durchfummeln und befestigen, alles wieder verschrauben.
Immerhin, wir haben wieder kĂŒhle GetrĂ€nke und die empfindlichen Lebensmittel bleiben haltbar. Puh.
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Ein Pizzaabend auf der Easy-One mit den Crews auch von der Lille Venn und der Free Fall hebt die Laune ebenfalls.
Und ein kleines bisschen kann ich mich revanchieren, als ich im Mast der Easy-One das stehende Gut kontrolliere.
Zur Belohnung fĂŒr die kleinen Arbeitseinheiten im sonst wirklich entspannten Atoll-Leben:
Mit einem kĂŒhlen Sundowner aus dem jetzt wieder funktionierenden KĂŒhlschrank lassen sich die abendlichen Wolkenformationen und die Farbenspiele am Himmel doch einfach noch besser genieĂen!