Tschüß Teneriffa, Whale-watching auf dem Weg nach Gomera

Wir verabschieden uns von Teneriffa. Vorm Hafen von San Miguel steht noch etwas Welle, die Acceleration Zone begleitet uns noch bis zum Kap Punta Rasca mit etwa 25 kn Wind, sogar der Pico de Teide grüßt noch einmal aus den Wolken. Und dann – Flaute. Wir dümpeln noch etwas, spielen mit verschiedenen Segelkombinationen, beobachten die Gelbschnabelsturmtaucher, die mit einer Flügelspannweite von über einem Meter elegant und bei mehr Wind scheinbar mühelos ohne einen Flügelschlag ganz dicht über dem Wasser dahingleiten, immer wieder hinter den Wellen verschwindend.

Etwa 30.000 Brutpaare der hier auch Guañaguaña genannten Verwandten der Albatrosse sollen auf den Kanaren brüten.

Aber Wind und Wellen nehmen ab und irgendwann müssen die Segel eingerollt doch der Jockel angeworfen werden. Aber dann das:

Grindwale. Direkt an der Flora ziehen sie ganz langsam ihre Bahn. Eine ganze Schule der auch „Pilotwal“ genannten 3 bis 6 m großen Tiere begleitet uns auf beiden Seiten des Schiffes. Ihre fast rohrförmigen Körper mit der runden Melone am Kopf, die den Schnabel fast zu überragen scheint können bis zu 8 m lang werden, aber so große Exemplare entdecken wir nicht. Dafür aber Walmütter mit ihren Jungen. Wir sind mal wieder völlig aus dem Häuschen.

Jetzt sind wir schon kurz vor La Gomera, in der nächsten Acceleration Zone. 29 kn Wind, ordentlich Welle, zweifach gerefftes Groß und Fock. Langweilig wird es nicht 😁

2 Gedanken zu „Tschüß Teneriffa, Whale-watching auf dem Weg nach Gomera

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