Segeln und Abschied

Blauwassersegeln ist schön. Heute besonders, bei achterlichem Wind 💨, Schiebewelle, Sonnenschein.

„Fair winds and following seas“. Genau so soll das.

Und Blauwassersegeln bedeutet auch, viele spannende und völlig unterschiedliche Orte zu besuchen (wie zuletzt das blumige Madeira, das sandige Graciosa und das vulkanschwarze Lanzarote und ab morgen hoffentlich das ??? Gran Canaria). Es bedeutet, immer wieder neue Erfahrungen zu machen. Viele Menschen kennenzulernen, manchmal auch neue Freunde zu finden.

Und es bedeutet, immer wieder Abschied zu nehmen. Von Orten, aber mehr noch von Menschen. Das ist der weniger schöne Teil. Wir hatten Besuch: Wiedersehensfreude und – gefühlt nur kurz darauf – wieder Trennen. Und wir haben Segelfreunde wiedergetroffen, eigentlich schon ein paar Mal. Besonders ist es mit Doris und Christian. Kennengelernt haben wir die Crew der Dancing Pearl in Catania auf Sizilien, wiedergetroffen auf Sardinien, San Pietro, Menorca, Ibiza, in Gibraltar und jetzt auf Lanzarote. Haben herzhaft miteinander gelacht, ernste Gespräche geführt, die weit übers Segeln hinausgingen. Und wir haben uns verabschiedet. Schon oft, und jetzt schon wieder. Die beiden haben die schwere Entscheidung getroffen, ihre Reisepläne zu ändern und nicht in dem ihnen zur Verfügung stehenden Jahr über den Atlantik und zurück zu hetzen. Seitdem ist auch klar, dass unsere Reiserouten sich in nächster Zeit nicht mehr so oft kreuzen werden. Vielleicht noch einmal auf Teneriffa, hoffentlich.

2 Gedanken zu „Segeln und Abschied

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