Passage Fiji nach NZ, Tag 8: Geschafft.

Exakt einen weiterer Segeltag benötigen wir. Um 12.00 Uhr laufen wir in Marsden Cove ein. Dieser letzte Tag hat es noch einmal in sich, bis in die Nacht hinein kräftiger Wind und hohe Wellen. Etwa ab Mitternacht wird es dann aber besser, ruhiger. Gegen 04.00 Uhr schläft der Wind dann entgegen der Vorhersage sogar ein, eine Zeitlang müssen wir motoren.

Der Dienstagmorgen versöhnt uns dann. Frische, klare, kalte Luft, ja, schon Mitte der Passage haben wir auf lange Hosen und nachts auch Pullover gewechselt. Dazu jetzt aber herrlicher Sonnenschein und raumer Segelwind.

Frühstück mit Resteverwertung. Der letzte Salat, das letzte Gemüse, der letzte Rest Salami, Aus den letzten Eiern wird Rührei gemacht. Wobei: Wiebke erfindet quasi das selbstrührende Rührei, denn die Restwellen schaukeln den Pfanneninhalt auf dem halbkardanisch aufgehängten Herd ordentlich durch. Wohlgemerkt, bei ganz guten Bedingungen, wo man wieder kochen mochte und wie man am Hintergrundgeräusch hört sogar unter Motor. (Video anklicken)

Vor der Einfahrt in den Hatea River, der sich hinter Marsden Cove zur Bucht Whangārei Harbour weitet, biegen wir um die von der Felsformation Whangārei Heads gebildete Kap.

Malerisch und auch ein Gänsehaut-Moment. Wir sind wieder da.

Die Passage ist es und wir selbst sind es auch: geschafft!

Flora in der Marsden Cove Marina

2 Gedanken zu „Passage Fiji nach NZ, Tag 8: Geschafft.“

  1. Herzliche Gratulation!! Die Flora und ihr musstet leiden – wie ein Marathonläufer! Und kaum am Ziel angelangt, rutscht das Negative in den Hintergrund, und das Positive und der Stolz lassen euch jubeln. Gut gemacht Flora und Crew! 👏👏

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