Osterspaziergang zur See als Tapetenwechsel

Am 01. März haben wir in Jolly Harbor für Antigua und Barbuda 🇦🇬 einklariert. Über Deep Bay und Great Bird Island, dann English Harbor und weiter nach Green Island (Nonsuch Bay) haben wir Antiguas nördliche und westliche Küste erkundet. Dann sind wir hoch nach Barbuda gefahren und haben auch dort wunderschöne Ankerplätze und eine beeindruckende Natur vorgefunden. Rechtzeitig vor dem Lockdown sind wir ganz bewusst zurück nach Jolly Harbor gesegelt. Der dortige Ankerplatz bietet guten Schutz und zudem die Anbindung an den Hafen mit umfangreicher Versorgung. Diesel, Gas, Lebensmittel, Schiffsausrüster, Müllentsorgung selbst für Problemstoffe wie Altöl (nach dem Ölwechsel am Generator). Aber nach jetzt doch schon wieder 26 Tagen dort war mal wieder ein Tapetenwechsel fällig.

Wir sind superfroh, dass ein Wechsel des Ankerplatzes hier zwar mit ein bisschen Formalkram verbunden, aber eben zulässig ist und Antigua diese Möglichkeit trotz Ausgangssperre weiter bietet. Also haben wir heute früh vorschriftsgemäß die Coastguard angerufen (die Telefonnummern sind in der Facebook-Gruppe „Antigua Cruisers“ abrufbar). Auf unsere Bitte, wir würden gerne unseren Fäkalientank leeren und auf der Rückfahrt einen anderen Ankerplatz aufsuchen kamen ein paar freundliche Rückfragen zu geplanter Abfahrtszeit (sollte nicht vor 08.00 Uhr liegen), erwarteter Ankunftszeit (sollte nicht nach 12.00 liegen). Beides war uns bekannt und unsere Planung dementsprechend angepasst. Außerdem erhielten wir den Hinweis, wir sollten möglichst zwischen 4 und 5 sm hinausfahren.

Fein also, dann mal los. Herrliches Segeln bei zwischenzeitlich durchaus frischem Wind erst mal raus und dann eine schöne Kreuz Richtung Carlisle Bay im Südwesten von Antigua. Alles in allem drei Stunden, in denen Flora uns Segelgenuss vom Feinsten beschert und einen Oster“spaziergang“, den wir so schnell nicht vergessen werden. Was für ein Geschenk.

Das Oster-Eichhörnchen (einen Schoko-Osterhasen haben wir nicht gefunden und außerdem ist es eine schöne Reminiszenz an unseren regelmäßigen Terrassenbesuch in Hamburg) durfte übrigens nur ganz kurz an der Winsch in der Sonne verweilen, sonst wäre es uns wohl davon gelaufen. Nach dem Fotoshootings wurde es im Kühlschrank gechillt und dann noch während des Törns seiner inneren Bestimmung zugeführt.

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