
Fakarava ist schon krass. Wir könnten eigentlich vom Ankerplatz vor dem Ort Rotoava auch direkt mit dem Dinghy die 1,8 Seemeilen hinĂŒber zum Flughafen fahren. Aber der SĂŒdostwind sorgt fĂŒr unruhiges Wasser. Mit drei Personen und GepĂ€ck im Dinghy wird es dann vielleicht doch etwas nass. Also verholen wir die Flora zum Flughafen und ankern dort vielleicht 250 m vom Terminal mit der markanten polynesischen Dachform entfernt ganz in der NĂ€he des Dinghystegs. Bevor Katrin nach Tahiti fliegt ist immerhin noch Zeit fĂŒr ein letztes Bad im Atoll von Fakarava.


Tja, und dann heiĂt es wirklich Abschied nehmen.

Warum werden Wiebke und Katrin eigentlich so oft fĂŒr Schwestern gehalten? đ
Wir verlegen Flora wieder zurĂŒck nach Rotoava. Geben unsere WĂ€sche ab und lassen vom Fakarava Yacht Service auch unsere fast leere Gasflasche wieder fĂŒllen. Die Abgabe können wir bequem am Dinghydock erledigen, denn der Yacht Service hat dort einen Fahradverleihstand fĂŒr das angekommene Kreuzfahrtschiff aufgebaut. Das heiĂt aber auch, dass wir noch etwas in Fakarava bleiben mĂŒssen. Wegen der Mehrbelastung wird die Erledigung der WĂ€sche und das FlaschenfĂŒllen ein paar Tage dauern.
Macht aber nichts, denn unsere Cruising-Freunde Rachael und Volker vom Trimaran âTomorrowâ haben sich fĂŒr Sonntag angekĂŒndigt, wir hatten sie zuletzt an der US-WestkĂŒste getroffen. So ist das mit dem Abschiednehmen und (Wieder-)Treffen. Katrin steigt da gleich ein. Im Aufzug ihres Hotels in Papeete trifft sie nĂ€mlich andere Cruising Freunde von uns. Andrea und Hans-Jörg (âWasabiâ) sind auf dem Weg hinauf zur Dachterrasse. Die Cruising-Welt ist klein. Gegenseitig schicken wir uns Fotos von den dramatisch rot gefĂ€rbten Wolken.


Bis wir wieder in Papeete sind, wird es wohl noch eine Weile dauern, vielleicht bis Ende April. Bis dahin möchten wir weiter die Tuamotus erkunden.
Selbst hier in Rotoava gibt es fĂŒr uns immer noch wieder Neues zu entdecken. Als ich bei Bananen-Steve Obst kaufen möchte (âderzeit ist nichts reif, komm nĂ€chste Woche wiederâ) lege ich Florecita bei der stillgelegten Perlfarm gegenĂŒber von seinem GrundstĂŒck an. Wir haben schon viele Ansammlungen der bunten Perlfarmbojen gesehen, so aber bisher nicht:


Freuen, zurĂŒck zum Boot und dort das nĂ€chste Farbenspiel am Himmel genieĂen đ.
