Norwegen in Alaska: Petersburg

Klein Norwegen. Mitten in Alaska. Das passt ja auch wegen der Fjordlandschaft, der langen Winter, der typischerweise auf Fischerei basierenden Siedlungen am Wasser. Kein großes Wunder also, dass sich norwegische Immigranten hier in Alaska wohl fühlten und niederließen.

Petersburg, gegründet Ende des 19. Jahrhunderts und benannt nach Peter Buschmann, der hier eine Fischverarbeitung gründete, um die herum sich der Ort entwickelte. Bis heute sind die Fischerei und die Fischverarbeitung ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft, das eigentliche Lebenselexier des Ortes.

Und mehr als anderswo wird das norwegische Erbe stolz zelebriert und hoch gehalten.

Wir warten in Petersburg ein bisschen schlechtes Wetter ab, kaufen mal wieder ein, machen Wäsche in der Laundry.

Aber wir haben auch Tage mit gutem Wetter, können uns die Beine auf Spaziergängen vertreten. So führt zum Beispiel ein angelegter Boardwalk (also an den sehr nassen Stellen mit Bretterwegen ausgestattet) durch die Petersburg umgebende Tundra-Landschaft.

Und auch der kleine Ort selbst erinnert jedenfalls uns an Norwegen:

Das zieht sich bis in den Hafen durch, Schiffsnamen und Logos der Fischverarbeitung schwelgen in der Anlehnung an die alte Heimat der Gründerväter der Stadt.

Wir fühlen uns wohl hier, es ist auch schön, nach drei Wochen „Wildnis“ mal wieder in einem kleinen Ort zu liegen.

3 Gedanken zu „Norwegen in Alaska: Petersburg

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