Der Rest der Nacht ist nicht schön. Der Wind wechselt die Richtung und die Stärke, als würde ein Zufallsgenerator im Minutentakt neue Ergebnisse ausspucken. Immer mal wieder sind Böen über 30 kn dabei. Das führt natürlich auch zu chaotischen Wellen. Es rumpelt und kracht, holpert und spritzt. Flora steckt das erstaunlich gut weg, aber der Autopilot steigt dann doch einige Male aus. Es ist einfach nur anstrengend. In einem kurzen Windloch reffen wir auch die Fock, dass Groß ist ohnehin im zweiten Reff.
Der Tag versöhnt ein wenig, aber es bleibt bei den Böen und wir sind natürlich auch immer noch auf Amwindkurs, kein Vergnügen bei der Welle. Wir reffen die Fock wieder aus, sie steht gerefft einfach nicht gut, reffen dafür das Groß ins nun dritte Reff.
So geht es jetzt auch in die vorletzte Nacht dieser Passage und das ist gut so, denn schon wieder pfeiffen Böen über 30 kn. Habe ich schon erwähnt dass wir uns aufs Ankommen freuen?