
Wir laufen gemeinsam mit der Lille Venn unser drittes Atoll in der südlichen Lau-Gruppe von Fiji an. Das Riff von Yagasa ist (mit etwas Phantasie) ein bisschen wie ein Ypsilon geformt, mit einer breiten und sehr tiefen Einfahrt im Nordwesten.

Der Ankerplatz liegt bei Südostwind in Lee der hoch aufragenden Steilküste von Yagasa Levu. Das schirmt uns gut vor dem derzeit kräftigen Passat ab.



Zugleich bringt es uns nahe an die von dichtem Grün bewachsene Felswand heran. Sowohl kahle Steinvorsprünge als auch die Äste der Bäume sind dicht besetzt mit brütenden Vögeln. Wir machen insbesondere Weißbrusttölpel und Rotfußtölpel aus, sehen aber im Flug zum Beispiel auch Tropikvögel und Fregattvögel.
Insbesondere die weißflauschigen Küken der ausgewachsen etwa gänsegroßen Tölpel setzen helle Tupfer in das dunkle Grün hinter unseren Booten.





Die Nester im Geäst scheinen zu den Rotfußtölpeln zu gehören.

Hier in der Lau-Gruppe sehen wir nur Rotfußtölpel mit hellem Gefieder (weiße Morphe), während wir auf de4 Fahrt von Panama nach Galapagos nur Rotfußtölpel mit dunkleren Gefieder (braune Morphe) als nächtliche blinde Passagiere an Bord hatten.
Die Weißbrusttölpel mit ihrem schokoladenbraunen Mantelgefieder und gelben Füßen dagegen bevorzugen aus wenigen Zweigen auf kahlem Fels errichtete Nistmulden. Die Küken werden dort von den Männchen (blaues Gesicht und hellblauer Schnabel) und den Weibchen gelbes Gesicht und gelber Schnabel) abwechselnd gefütterten betreut.


Und das Schnorcheln ist auch fein hier.





